Diskussionspapiere extern
Jörg Schmidt, Oliver Stettes
Köln: IW Köln, 2019,
Der Niedriglohnsektor ist immer wieder Gegenstand kontroverser öffentlicher Debatten. Auf der einen Seite wird er als prekäres Segment des Arbeitsmarkts betrachtet, das durch verschiedene Maßnahmen wie etwa eine weitere Regulierung atypischer Beschäftigungsverhältnisse einzudämmen sei. Auf der anderen Seite wird er vor allem als Einstiegsoption für arbeitsmarktferne Personen gesehen, die im Zeitablauf auch den Weg in eine besser entlohnte Beschäftigung ebnen kann. Vor diesem Hintergrund liegt der Fokus der vorliegenden Studie auf einer Bestandsaufnahme für Bayern und zeigt anhand eines Vergleichs der Bundesländer, dass Bayern nicht nur hinsichtlich des Umfangs des Niedriglohnsektors zur Spitzengruppe gehört, sondern auch eine besonders ausgeprägte Mobilität an der Einstiegs- und Aufstiegsschwelle des Niedriglohnsektors aufweist.
Themen: Verbraucher, Arbeit und Beschäftigung