Die weltweiten Ausgaben für Umweltschutzgüter und Investitionen in erneuerbare Energien beliefen sich im Jahr 2004 auf über 580 Milliarden US-Dollar - konservativ gerechnet. Aufgrund des langfristigen Wachstums der Weltwirtschaft und zunehmender ökologischer Herausforderungen werden die Ausgaben in Zukunft stark wachsen. Daraus ergeben sich für Deutschland erhebliche Chancen für Wachstum und Beschäftigung. ...
Die seit 2008 geltende "Zinsschranke" begrenzt den Abzug des Zinsaufwands von der steuerlichen Bemessungsgrundlage bei hoher Fremdfinanzierung. Eine Abschätzung auf Grundlage von veröffentlichten handelsrechtlichen Jahresabschlüssen des Jahres 2006 ergibt 1 100 Unternehmen, die von der Zinsschranke betroffen sein könnten. Davon werden 600 Unternehmen tatsächlich steuerlich belastet. Für die übrigen ...
Seit Ende der 90er Jahre ist Erdgas in der Europäischen Union nach Mineralöl der zweitwichtigste Energieträger. Nach den vorliegenden Prognosen wird die Nachfrage nach Erdgas langfristig weiter steigen. Da die Erdgasgewinnung in der EU ihren Höhepunkt bereits überschritten hat und stark zurückgehen wird, müssen die Erdgasimporte deutlich zunehmen. Dies ist langfristig auch möglich, da in wirtschaftlicher ...
Das DIW Berlin rechnet zum Jahresende mit einer Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung. Voraussetzung für eine konjunkturelle Stabilisierung ist jedoch eine Rückkehr des Vertrauens in die Finanzmärkte: Hierfür sind strukturelle Reformen und eine wirksame Regulierung des Bankensektors unerlässlich. In der Wirtschaftspolitik spricht sich das DIW Berlin gegen ein Konjunkturpaket III aus.