Die Eurozone hat sich langsamer von der Finanzkrise erholt als die USA. Dies gilt insbesondere für die Volkswirtschaften am Rande des Währungsgebiets. Während die Vereinigten Staaten ein Finanzsystem haben, in dem sich Investoren und Geldgeber überwiegend auf anonymen Kapitalmärkten koordinieren, dominiert in Europa die Koordination von Sparern und Kreditnehmern über Banken. Sind Banken allerdings ...
Diese Studie untersucht das aktuelle Finanzierungsverhalten deutscher innovativer Unternehmen vor und nach der Finanzkrise. Speziell untersuchen wir, ob sich die Finanzierungsstruktur und finanzielle Restriktionen der deutschen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) seit der Finanzkrise verändert haben. Der Zweck unserer Analyse ist es, zu beurteilen, ob die Ziele des europäischen CMU-Aktionsplans, ...
Diese Arbeit untersucht die langfristige Beziehung zwischen öffentlichen und privaten Investitionen in der Eurozone im Rahmen eines Strom-Bestands-Modells. Mit diesem Ansatz lassen sich die unterschiedlichen Integrationseigenschaften der beteiligten Variablen erfassen. Die Ergebnisse basieren auf panelökonometrischen Verfahren, die die Interdependenzen zwischen den Ländern mit berücksichtigen. Private ...
This paper explores the long-term relationship between public and private investment in the euro area. A stock-flow approach is proposed to control for the integration properties of the variables. Panel econometric techniques including international spillovers are employed. Private and public capital stocks are cointegrated. However, the residuals from the stock equilibrium are not (trend) stationary, ...
Seit der zweiten Hälfte der 1990er gab es drei gravierende Finanzkrisen, jeweils mit einer erheblichen Beteiligung der Rating-Agenturen (RAs). Im Lichte der erzielten Ergebnisse entsprechen RAs nicht ihren Leistungsversprechen. Sie erweisen sich als fehlbar und überfordert. Das ist angesichts der Aufgabe, der sie sich widmen (Kreditwürdigkeitsprüfung), unvermeidlich. Es gilt allerdings auch für ihre ...