Die Industrieforschung findet in Ostdeutschland überwiegend in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und gemeinnützigen externen Industrieforschungseinrichtungen statt, während sie in Westdeutschland vor allem von Großunternehmen betrieben wird. Bund und Länder unterstützen die ostdeutsche Industrieforschung im Rahmen ihrer technologieoffenen Förderprogramme mit etwa einer halben Milliarde jährlich. ...
Der starke Ausbau erneuerbarer Energien führt in Deutschland zu Nachfrageimpulsen und verringert die Einfuhr konventioneller Brennstoffe. Allerdings sind mit dem Ausbau auch gegenläufige Substitutions- und Kosteneffekte verbunden, die für sich genommen die Konsummöglichkeiten vermindern können. Das DIW Berlin hat die volkswirtschaftliche Nettobilanz dieser Wirkungen bis zum Jahr 2030 mit einem neu ...
Im Verlauf der Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Staatsverschuldung auch in Deutschland stark zugenommen. In Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird sie von 65 Prozent Ende 2007 auf voraussichtlich 75,5 Prozent Ende 2010 steigen. Das staatliche Nettovermögen (Vermögenswerte minus Schulden) ist in den letzten beiden Jahrzehnten deutlich gesunken, von 52 Prozent des BIP im Jahr 1991 auf sechs ...
Zuwanderer aus nichtwestlichen Ländern wohnen häufig unter sich. Diese "räumliche Segregation" ist aber nicht unbedingt ein Zeichen für mangelnden Integrationswillen. Sie scheint vielmehr zu einem großen Teil erklärbar durch soziale Unterschiede zwischen einheimischen Deutschen und den verschiedenen Migrantengruppen. Der Schlüssel zur Integration der Migranten in die deutsche Gesellschaft liegt daher ...
Cloud-Computing umschreibt einen fundamentalen Wandel im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Zunehmend werden Softwareanwendungen, aber auch Hardwarefunktionen wie Speicherplatz und Rechenkapazität nicht mehr zur dauerhaften Nutzung an einem lokalen Computer verkauft, sondern zentral über öffentliche oder private Rechnernetze angeboten und bedarfsgerecht abgerechnet. Damit ...