Die deutsche Wirtschaft schwenkt nach einem turbulenten Sommerhalbjahr – schwächeres zweites Quartal gefolgt von einem wohl kräftigeren dritten Quartal – auf ein durchschnittliches Tempo ein und dürfte dieses Jahr um 0,9 Prozent wachsen. Trotz der etwas geringeren Dynamik bleiben die Kapazitäten gut ausgelastet, der Beschäftigungsaufbau setzt sich – wenn auch abgeschwächt – fort und die Nachfrage aus ...
Die Weltwirtschaft behauptet sich in unsicheren Zeiten: Zwar verdeutlichen mancherorts verhaltene Entwicklungen von Exporten und Investitionen bereits, wie sehr die schwelenden Handelskonflikte und der Protektionismus Gift für die Wirtschaft sein können. Der nach wie vor sehr unsichere Fortgang des Brexit tut sein Übriges. Allerdings stemmt sich die Binnenwirtschaft in vielen Ländern gegen einen Abschwung ...
Zwanzig Jahre nach Gründung des europäischen Währungsraum zieht dieser Wochenbericht mittels einer empirischen Analyse Bilanz. Eine oft gehörte These besagt, dass die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank nur schlechter sein kann als die ihrer nationalen Vorgänger, weil die Länder der Eurozone unterschiedlichen Konjunkturzyklen ausgesetzt sind, aber nur ein gemeinsamer Zinssatz für den gesamten ...