Die Zahl der Umzüge von Ost- nach Westdeutschland geht seit 1990 ständig zurück. Jedoch ist diese Entwicklung vorwiegend ein Ergebnis der jetzt auch in Westdeutschland schlechten Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt. Das Mobilitätspotential ist indes nach wie vor hoch: Ein Viertel der erwachsenen Ostdeutschen kann sich vorstellen, nach Westdeutschland umzuziehen. Im Hinblick auf den in Ostdeutschland noch ...
Unter den traditionellen Zielen der Energiepolitik - Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit- haben die Umweltziele in den vergangenen Jahren mehr und mehr an Bedeutung gewonnen. Insbesondere dem Aspekt einer klimaverträglichen Energieversorgung wird verstärkte Aufmerksamkeit geschenkt. Erklärtes Ziel der Bundesregierung ist es, die Emissionen des Treibhausgases Kohlendioxid ...
Am 1. Januar 1993 trat die Teilung der Tschechoslowakischen Föderalen Republik in Kraft. Die Slowakei beabsichtigte eine graduellere Transformation des Wirtschaftssystems als Tschechien. Die Ausgangsbedingungen waren jedoch ungünstiger: schwächer entwickelte marktwirtschaftliche Institutionen, ein höherer Anteil der Rüstungsindustrie und Fortfall der Transferzahlungen aus dem tschechischen Landesteil. ...
In der gegenwärtigen Standortdiskussion wird eine stärkere Hinwendung derdeutschen Unternehmen auf den Handel mit den ostasiatischen Ländern gefordert. Die Unternehmen könnten durch Produktionsausfagerungen nach Ostasien oder durch Beteiligungen davon profitieren, daß in diesen Ländern die Arbeitskräfte äußerst preiswert sind. Zudem könnte ein intensiverer Handel mit diesen dynamischen Märkten größere ...
Die Umweltbelastung in der Russischen Föderation ist in den letzten Jahren wegen des Produktionsrückgangs zwar etwas gesunken, sie istjedoch nach wie vor außerordentlich hoch. 1992 betrugen die Schadstoffemissionen durch Industrie und Kraftfahrzeugverkehr 50 Mill. t. In 171 Städten überschritt die jahresdurchschnittliche Schadstoffbelastung der Luft die an den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation ...
Berlin hat seit 1989 einen starken Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen. Ursächlich hierfür waren bei einem weiterhin negativen Saldo aus der natürlichen Bevölkerungsentwicklung die hohen Zuzüge. Diese werden sich - wenn auch abgeschwächt - bis zum Jahr 2000 fortsetzen. Die Einwohnerzahl der Stadt dürfte dann auf 3,7 Mill. gewachsen sein. Um der steigenden Wohnungsnachfrage gerecht zu werden, wäre im ...