In dieser Folge des Podcasts "Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin" gibt Prof. Dr. Katharina Wrohlich, Leiterin der Forschungsgruppe Gender Economics am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), spannende Einblicke in ihr Forschungsfeld. Sie erzählt, wie sich Gender Economics von einem Nischenfach zu einem etablierten Forschungsbereich entwickelt hat und welche geschlechtsspezifischen...
Hier kommt der Abschluss unseres Speicher-Dreierpacks, und dieses Mal geht es um Wasserstoff-Langfristspeicher. Mit dabei ist Sebastian Heinermann von der Initiative Energien Speichern. Er bringt die Perspektive der Unternehmen ein, die Untergrundspeicher in Deutschland betreiben und entwickeln. Wir, Wolf-Peter Schil und Alexander Roth, sprechen darüber, was einen Langfristspeicher überhaupt...
DIW-Industrieökonom Alexander S. Kritikos untersucht erstmalig den Zusammenhang zwischen dem Geschlecht der Unternehmer*innen und dem Gender Pay Gap. Im Durchschnitt ist die Lohnlücke in Unternehmen im Besitz von Frauen mehr als zwei Prozentpunkte niedriger als in Unternehmen von Männern. Dabei gibt es erhebliche Branchenunterschiede, so der Studienautor: „Im Dienstleistungsbereich sind die...
DIW-Wissenschaftlerin Josefin Meyer beschreibt, wie der Staat über Staatsanleihen Kredite aufnimmt. Wie eine Bank vorher prüft, ob jemand kreditwürdig ist, so prüft eine Rating Agentur, inwieweit ein Land zuverlässig ist und nimmt eine sogenannte Bonitätsprüfung vor.
Staatsanleihen sind Wertpapiere, die an der Börse gehandelt werden. Mit dem Erwerb einer Staatsanleihe leiht die Investorin oder...
DIW-Umweltökonomin Merve Küçük hat berechnet, wie hoch der CO2-Fußabdruck deutscher Haushalte ist. Zur Zeit beträgt er im Durchschnitt 6 Tonnen! Er dürfte aber nur 3 Tonnen betragen, wenn das 2 Grad-Ziel noch erreicht werden soll. Sie betrachtete in ihrer Untersuchung auch die Unterschied zwischen reicheren und ärmeren Haushalten. Reichere Personen stoßen beim Heizen tatsächlich weniger CO2 aus...
Franziska Schütze, DIW-Forscherin und Mitglied der Wissenschaftsplattform Sustainable Finance, erläutert, warum Finanzmarktakteur*innen neben Risiko und Rendite zuletzt auch immer stärker auf den Aspekt Nachhaltigkeit achten. In den Fokus rücken bisher vor allem ökologische und soziale Kriterien sowie Kriterien guter Unternehmensführung ("Governance"). Dabei sind vielfältige Wechselwirkungen...