Mehr als zehn Jahre nach Beginn der Deutschen Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion liegt das Lohnniveau in den neuen Bundesländern noch deutlich hinter dem im früheren Bundesgebiet zurück. Nach den anfangs rasanten und - gemessen an der Produktivität - überzogenen Lohnsteigerungen stagniert seit Mitte der neunziger Jahre der Prozess der Lohnanpassung insgesamt nahezu. Gegenwärtig erhalten die ostdeutschen ...
Seit dem Spätherbst des vorigen Jahres hat sich die Konjunktur in den USA deutlich abgekühlt. Das "Stottern" des Motors der Weltkonjunktur ist mittlerweile weltweit spürbar. Insbesondere der Einbruch der Investitionstätigkeit und der nur durch einen Rückgriff auf Geldvermögen, also durch ein "Entsparen", finanzierte private Verbrauch geben Anlass zur Sorge. In diesem Umfeld wird die US-amerikanische ...
Im letzten Jahr hat die Wirtschaftsleistung in Berlin zum ersten Mal nach längerer Zeit wieder zugenommen. Der Anstieg der gesamten Bruttowertschöpfung um real 1,5 % blieb allerdings weit hinter dem Wachstum in Deutschland zurück. Immerhin nahm erstmals seit dem Fall der Mauer die Beschäftigung nicht weiter ab, sondern stieg sogar leicht. Der Zuwachs war allerdings viel zu schwach, um eine spürbare ...
Die internationale Kooperation bei Forschung und Entwicklung (FuE) sowie beim Technologietransfer spielt eine zunehmende Rolle für die technologische Leistungsfähigkeit Deutschlands. Auch kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) nutzen bereits die Vorteile der internationalen FuE-Kooperation, doch haben viele KMU Schwierigkeiten bei der Anbahnung und Durchführung einer solchen Kooperation. Zur Förderung ...
In den vergangenen Wochen haben sich die Aussichten für die Weltwirtschaft und insbesondere für die USA verschlechtert. Die US-amerikanische Zentralbank hat darauf prompt reagiert, indem sie die kurzfristigen Zinsen in zwei Schritten senkte und damit den restriktiven geldpolitischen Kurs lockerte. Auch die EZB sollte die Zinsen zügig senken, um so angesichts der moderaten Lohnentwicklung und günstiger ...
Von der Etablierung des Binnenmarktes in der EU wurden seiner Zeit kräftige Impulse für den Handel zwischen den Partnerländern erwartet. Diese Erwartung hat sich weitgehend erfüllt. So ist die nominale Ausfuhr Deutschlands in die übrigen EWU-Länder von 1993 bis 2000 um 73 % gestiegen. Zwar hat der Außenhandel der EWU in dieser Zeit in ähnlichem Tempo wie der Intrahandel expandiert (Abbildung 1), was ...