Die politischen Rahmenbedingungen der weltwirtschaftlichen Entwicklung sind derzeit durch vielfache Unsicherheiten geprägt; dies lastet insbesondere auf der Investitionstätigkeit und bremst die globale Konjunktur. Das DIW Berlin reduziert seine Prognose für das laufende und das kommende Jahr daher leicht auf 4,1 Prozent beziehungsweise 3,9 Prozent. Der globale Aufschwung scheint aber weithin intakt. ...
Eine Neugestaltung der europäischen Fiskalpolitik ist ein Kernthema aktueller Reformüberlegungen. Dabei wird insbesondere über die Schaffung eines europäischen Stabilisierungsmechanismus diskutiert. Diese Studie befasst sich mit den zu erwartenden makroökonomischen Auswirkungen eines Stabilisierungsfonds, dessen konjunkturelle Folgen in einem Gleichgewichtsmodell untersucht werden. Es zeigt sich, dass ...
Bestehende Frühwarnsysteme für wirtschaftliche Krisen haben die Auswirkungen des Teufelskreises zwischen Banken und Staaten auf die Finanzstabilität nicht erkannt. Der vor-liegende Beitrag stellt ein neues Prognosemodell für Kredit-risiken im Banken- und Staatssektor vor, das die gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen beiden Sektoren berücksichtigt. Dadurch verbessert sich die Genauigkeit der Vorhersage ...
Um den wirtschaftlichen Aufschwung in den USA zu begleiten, hat die US-amerikanische Notenbank ihren Leitzins schritt- weise angehoben. In einer zunehmend globalisierten Welt, in der die US-Wirtschaft eine führende Rolle spielt, bleibt eine solche Entscheidung auf der internationalen Ebene nicht ohne Folgen. Die vorliegende Studie zeigt anhand eines strukturellen dynamischen Faktormodells, dass ...
Die deutsche Wirtschaft wird in diesem Jahr, nicht zuletzt getragen von einer starken Auslandsnachfrage, um 2,4 Prozent wachsen. Die rege Investitionstätigkeit setzt sich in diesem Umfeld fort. Die Impulse vom Außenhandel schwächen sich jedoch etwas ab. Trotz der in den kommenden Quartalen kräftigen Konsumnachfrage schwächt sich daher das Wachstum von Beschäftigung und Wirtschaftsleistung ab. Im kommenden ...