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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 2 / 2019
Die EZB hat angekündigt, dass bei Fälligkeit von Staats- und Unternehmensanleihen im Rahmen ihres QE-Programms neue Anleihen am Markt gekauft werden, um die Geldmenge (Geldbasis) unverändert zu halten. Dies schafft ein „Fenster der Möglichkeiten“ für die EZB. Sie könnte die alten Anleihen durch neue „Umweltanleihen“ ersetzen, d. h. Anleihen, die zur Finanzierung von Umweltprojekten ausgegeben wurden. ...
2019| Paul De Grauwe
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 2 / 2019
Zentralbanken und Finanzaufsichtsbehörden haben beim Thema „Green Finance“ vor allem die makroökonomische und finanzielle Stabilität im Sinne ihrer Mandate im Blickpunkt. Denn einerseits birgt der Klimawandel erhebliche Risiken für Haushalte, Unternehmen und deren Finanzintermediäre. Diese Risiken sind in der Regel korreliert und ihr Umfang geht über historische Erfahrungswerte hinaus. Daher sind ihre ...
2019| Andreas Breitenfellner, Wolfgang Pointner, Helene Schuberth
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 2 / 2019
Obwohl die Investitionen in erneuerbare Energietechnologien fast überall zunehmen, sind die Chancen die ehrgeizigen Emissions- und Klimaziele zu erreichen, wie sie im Pariser Abkommen vorgesehen sind, noch immer gering. Um den Übergang zu beschleunigen, müssen die politischen Entscheidungsträger einen Policy-Mix entwerfen und umsetzen, der nicht nur das Green Finance Volumen, sondern auch dessen Qualität ...
2019| Francesco Lamperti, Mariana Mazzucato, Andrea Roventini, Gregor Semieniuk
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 2 / 2019
Die Verknüpfung von zwei oder mehr Cap-and-Trade-Systemen – „Linking“ – verspricht Kostenvorteile und signalisiert ein starkes Engagement für die gemeinsame Klimapolitik. Linking wird auch als eine mögliche Option angesehen, um von vereinzelten regionalen Initiativen zu einer globalen klimapolitischen Architektur zu konvergieren. Darüber hinaus kann Linking genutzt werden, um Investitionen in klimafreundliche ...
2019| Katharina Erdmann, Aleksandar Zaklan, Claudia Kemfert
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 3 / 2019
2019| Claudia Kemfert, Dorothea Schäfer, Willi Semmler, Aleksandar Zaklan
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 3 / 2019
Weltweit sind die Nahrungsmittelerzeugungssysteme stark industrialisiert und bedrohen derzeit sowohl die ökologische Nachhaltigkeit als auch die menschliche Gesundheit. Es ist machbar, eine wachsende Welt sozial und ökologisch sicher zu ernähren, wie es die sozialen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen und das Pariser Klimaabkommen vorschreiben. Dies erfordert jedoch einen paradigmatischen Wandel ...
2019| Nicoletta Batini
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 3 / 2019
Anhand des Mannheimer Innovationspanels untersuchen wir, ob Umweltinnovatoren (Environmental Innovator Firms, EIFs) einen höheren Finanzbedarf haben und finanziell stärker eingeschränkt sind als Nicht-Umweltinnovatoren (Non-Environmental Innovator Firms, OIFs). Unser empirischer Befund besagt, dass Firmen, die Umwelttechnologien einsetzen mit größerer Wahrscheinlichkeit einen latenten Finanzbedarf ...
2019| Febi Jensen, Dorothea Schäfer, Andreas Stephan
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DIW Discussion Papers 1837 / 2019
We compare prominent global energy scenarios of organisations and companies. We supplement the analysis with four own scenarios, which were derived from structured analytic techniques in combination with a numerical global energy and resource market model (Multimod). Our study provides three central contributions: (i) a compact survey of selected outlooks with meta characteristics (conceptual nature, ...
2019| Dawud Ansari, Franziska Holz, Hashem al-Kuhlani
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DIW Weekly Report 49/50 / 2019
2019| Claus Michelsen, Guido Baldi, Marius Clemens, Geraldine Dany-Knedlik, Hella Engerer, Marcel Fratzscher, Stefan Gebauer, Max Hanisch, Simon Junker, Laura Pagenhardt, Malte Rieth, Thore Schlaak
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DIW Weekly Report 49/50 / 2019
Favorable labor market conditions and the resulting increase in private consumption are still sustaining the global economy. Trade disputes and political uncertainties, however, continue to slow investment activity, with the result that economic growth will only be moderate particularly in advanced economies. By contrast, growth is accelerating in emerging markets, especially in India. Global economic ...
2019| Claus Michelsen, Guido Baldi, Geraldine Dany-Knedlik, Hella Engerer, Stefan Gebauer, Malte Rieth