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DIW Wochenbericht 9 / 2004
Die Europäische Kommission prüft zurzeit die Einführung der europäischen Herkunftsbezeichnung "Made in the EU", womit die Abschaffung des "Made in Germany"-Zeichens verbunden sein kann. Diese Bestrebungen sind bei Vertretern der deutschen Wirtschaft und Politik auf heftige Kritik gestoßen. Erstaunlicherweise ist die Verwendung von "Made in Germany" nicht durch Richtlinien festgelegt, sondern das Ergebnis ...
2004| Christian Wey
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DIW Wochenbericht 9 / 2004
Die vom Statistischen Bundesamt kürzlich vorgelegte Berechnung der wichtigsten Aggregate der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung lässt nur eine schwache Dynamik der gesamtwirtschaftlichen Leistung im Jahresendquartal 2003 erkennen. Die leichte Aufwärtsentwicklung ist das Ergebnis eines positiven Wachstumsbeitrags der Inlandsnachfrage, während der Außenhandelsbeitrag gesunken ist. Im Folgenden wird ...
2004| Andreas Cors
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DIW Wochenbericht 8 / 2004
Im Jahre 2003 betrug der Durchschnittspreis für OPEC-Rohöl gut 28 US-Dollar je Barrel, der höchste Stand seit fast 20 Jahren. Das lag vor allem daran, dass das Angebot relativ knapp blieb; so konnten die zu Beginn des Jahres sehr niedrigen Lagerbestände an Rohöl und Mineralölprodukten bis Ende 2003 nicht auf ein normales Niveau angehoben werden. In den USA sanken die kommerziellen Vorräte Anfang 2004 ...
2004| Manfred Horn
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DIW Wochenbericht 7 / 2004
Der Primärenergieverbrauch in Deutschland war im Jahre 2003 mit rund 489 Mill. t SKE (Steinkohleeinheiten) – dies entspricht 14 334 Petajoule – etwa so hoch wie im Jahr zuvor. Dies war das Resultat gegenläufiger Einflüsse: Während die schwache Konjunktur dämpfend auf den Verbrauch wirkte, führte insbesondere die kalte Witterung im ersten Quartal zu einer erhöhten Energienachfrage. Temperaturbereinigt ...
2004| Franz Wittke, Hans-Joachim Ziesing
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DIW Wochenbericht 6 / 2004
Die jüngsten Reformen der Bundesregierung zur Konsolidierung der finanziellen Lage der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) belasten vermehrt die heutige Rentnergeneration. Eine Beschreibung der Lebenslage und Einkommenssituation von älteren Menschen gibt Hinweise, ob diese Maßnahmen zu sozialpolitischen Verwerfungen führen können. Neueste Ergebnisse auf Basis des vom DIW Berlin in Zusammenarbeit ...
2004| Markus M. Grabka
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DIW Wochenbericht 5 / 2004
In der aktuellen Debatte zur grundlegenden Modernisierung der Einkommensteuer gerät in Vergessenheit, dass auch die Erbschaftsteuer seit langem auf der Reformagenda steht. Die heutige Unterbewertung von Immobilien- und Betriebsvermögen verletzt die Gleichmäßigkeit der Besteuerung. Mit dem gegenwärtigen Volumen von rund 3 Mrd. Euro hat die Erbschaftsteuer zwar nur einen Anteil von weniger als 1 % an ...
2004| Jürgen Schupp, Marc Szydlik
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DIW Wochenbericht 4 / 2004
Die Bundeswehr steht derzeit vor einer ihrer größten Umstrukturierungen. Vorgesehen ist eine Neugliederung der Streitkräfte in Eingreif-, Stabilisierungs- und Unterstützungsverbände. In diesem Zusammenhang stellt sich erneut die Frage nach der Beibehaltung der Wehrpflicht. Diese ist aus ökonomischer Sicht nicht sinnvoll, denn eine Berufsarmee stellt das gleiche Niveau an äußerer Sicherheit zu geringeren ...
2004| Thorsten Schneider, Harald Trabold
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DIW Wochenbericht 3 / 2004
Dänemark ist seit einem Jahrzehnt eines der wirtschaftlich erfolgreichsten Industrieländer in Europa. Bei vergleichsweise hohem Wirtschaftswachstum erreichte das Land in den letzten Jahren fast Vollbeschäftigung. Ausgesprochen positiv entwickelten sich die öffentlichen Finanzen. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit ist hoch, und der Anstieg der Verbraucherpreise entspricht etwa dem Durchschnitt ...
2004| Joachim Volz
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DIW Wochenbericht 1/2 / 2004
2004
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DIW Wochenbericht 51/52 / 2003
Die Ukraine - nach wie vor eines der ärmsten Länder Europas - erreichte in den letzten Jahren ein kräftiges Wirtschaftswachstum. Von 2000 bis 2002 stieg das reale Bruttoinlandsprodukt um durchschnittlich 6,6 % pro Jahr, und im laufenden Jahr werden wohl fast 8 % erreicht. Im internationalen Vergleich befindet sich die Ukraine damit in einer besseren Position als beispielsweise Russland, und sie erreichte ...
2003| Lars Handrich, Veronika Movchan, Herbert Wilkens