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DIW Wochenbericht 27 / 2001
Die Unterrichts- und Ausbildungssituation an den allgemein bildenden und beruflichen Schulen in Deutschland ist vielerorts seit mehreren Jahren angespannt; vor allem fehlen Lehrkräfte. Mittelfristig wird aber die Zahl der Schüler demographisch bedingt noch längere Zeit abnehmen, vor allem an allgemein bildenden Schulen. Später wird sie wieder etwas steigen, in den neuen Bundesländern früher als ...
2001| Wolfgang Jeschek
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DIW Wochenbericht 26 / 2001
2001| Joachim Volz
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DIW Wochenbericht 26 / 2001
Im ersten Quartal 2001 hat sich die wirtschaftliche Entwicklung im Euroraum abgeschwächt. Nach Berechnungen des DIW stieg das reale Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2001 saisonbereinigt um 0,5%, d.h. mit einer laufenden Jahresrate von 2 %. Die Abschwächung der Wirtschaftstätigkeit zeigt sich in allen Komponenten des Bruttoinlandsprodukts, mit Ausnahme des privaten Konsums. Die Bruttoanlageinvestitionen ...
2001| Kirsten Lommatzsch, Katja Rietzler
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DIW Wochenbericht 25 / 2001
Begünstigt vom hohen Wirtschaftswachstum in der North American Free Trade Association (NAFTA) [1] war der deutsche Export dorthin im Jahre 2000 boomartig gestiegen. Die nominalen Werte in D-Mark übertrafen das Vorjahresniveau um 18 %, preisbereinigt dürften dies etwa 13 % gewesen sein. [2] Die im Spätherbst 2000 einsetzende Wachstumsverlangsamung in den USA [3] , dem wichtigsten Handelspartner in der ...
2001| Herbert Lahmann, Eva Vega Gordaliza
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DIW Wochenbericht 25 / 2001
Die ohnedies äußerst angespannte Finanzlage Berlins hat sich in den letzten Wochen dramatisch verschärft, insbesondere weil die notleidende "Bankgesellschaft Berlin" eine Kapitalzuführung in Höhe von 4 Mrd. DM benötigt. Hinzu kommt, dass der Senat infolge der Bankenkrise auf im Haushaltsplan veranschlagte Privatisierungserlöse und Gewinnausschüttungen sowie auf Steuereinnahmen verzichten und zusätzliche ...
2001| Dieter Vesper
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DIW Wochenbericht 24 / 2001
In der Diskussion um die Neugestaltung der Einwanderungspolitik spielen auch die Sprachfähigkeiten der Zuwanderer in Deutschland eine Rolle. Gute Kenntnisse und der Gebrauch der deutschen Sprache im Alltag werden zur Integration in die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland als notwendig angesehen. Folglich wird diskutiert, für Zuwanderer Sprachkurse einzurichten. Dabei wird oft übersehen, dass ...
2001| Joachim R. Frick, Gert G. Wagner
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DIW Wochenbericht 24 / 2001
Mehr als zehn Jahre nach Beginn der Deutschen Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion liegt das Lohnniveau in den neuen Bundesländern noch deutlich hinter dem im früheren Bundesgebiet zurück. Nach den anfangs rasanten und - gemessen an der Produktivität - überzogenen Lohnsteigerungen stagniert seit Mitte der neunziger Jahre der Prozess der Lohnanpassung insgesamt nahezu. Gegenwärtig erhalten die ostdeutschen ...
2001| Karl Brenke
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DIW Wochenbericht 23 / 2001
Seit dem Spätherbst des vorigen Jahres hat sich die Konjunktur in den USA deutlich abgekühlt. Das "Stottern" des Motors der Weltkonjunktur ist mittlerweile weltweit spürbar. Insbesondere der Einbruch der Investitionstätigkeit und der nur durch einen Rückgriff auf Geldvermögen, also durch ein "Entsparen", finanzierte private Verbrauch geben Anlass zur Sorge. In diesem Umfeld wird die US-amerikanische ...
2001| Ulrich Fritsche
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DIW Wochenbericht 22 / 2001
Die Probleme des Übergangs zur Marktwirtschaft in Russland lassen sich besonders ausgeprägt am Beispiel der Wohnungswirtschaft erkennen. Zu sowjetischen Zeiten war diese eng mit staatlichem Paternalismus verwoben. So gab es keinen Markt für Wohnungen; vielmehr wurden sie vom Staat zugewiesen. Die Mieten reichten bei weitem nicht aus, um die Bewirtschaftungskosten zu decken. Vor diesem Hintergrund sind ...
2001| Maria Lodahl
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DIW Wochenbericht 22 / 2001
Immobilien sind bei der Erbschaftsteuer deutlich privilegiert. Bebaute Grundstücke gehen durchschnittlich nur mit der Hälfte ihrer Verkehrswerte in die Bemessungsgrundlage ein. Geldvermögenswerte (Sparguthaben, Wertpapiere) werden dagegen zum Marktwert angesetzt. Dies verletzt die Steuergerechtigkeit und widerspricht den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahre 1995. Bei der gebotenen ...
2001| Stefan Bach, Bernd Bartholmai