DIW Wochenbericht 26 / 2001, S. 383-388
Kirsten Lommatzsch, Katja Rietzler
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Im ersten Quartal 2001 hat sich die wirtschaftliche Entwicklung im Euroraum abgeschwächt. Nach Berechnungen des DIW stieg das reale Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2001 saisonbereinigt um 0,5%, d.h. mit einer laufenden Jahresrate von 2 %. Die Abschwächung der Wirtschaftstätigkeit zeigt sich in allen Komponenten des Bruttoinlandsprodukts, mit Ausnahme des privaten Konsums. Die Bruttoanlageinvestitionen gingen sogar etwas zurück. Nachdem sich die Lage am Arbeitsmarkt im Verlauf des Jahres 2000 deutlich belebt hatte, sank die Arbeitslosenquote in der EWU kaum noch. Die Frühindikatoren lassen erwarten, dass das Wachstum im Euroraum im zweiten Quartal noch an Tempo verliert.
Themen: Konjunktur, Europa
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