Die Entwicklung des innerdeutschen Handels war 1986 von sehr unterschiedlichen Einflüssen geprägt. Wegen des Preisverfalls bei Erdöl und Mineralölerzeugnissen hat es, wie erwartet, Umsatzeinbußen (in Höhe von 1,25 Mrd. DM) gegeben. Zu konstanten Preisen hat der Umsatz jedoch um über 4 vH zugenommen. Das reale Wachstum war damit höher als im Durchschnitt der Jahre seit 1970. Positive Akzente gab es ...
Die Nettoleistungen der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der öffentlichen Entwicklungshilfe (ODA) betrugen 1985 fast 8,7 Mrd. DM, darunter bilaterale Leistungen in Höhe von 5,8 Mrd. DM. Im folgenden wird untersucht, welche Güter und Dienstleistungen im Rahmen der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit in den Entwicklungsländern bereitgestellt und wo sie gekauft wurden. Die Analyse zeigt, daß die ...
In die Reform der sowjetischen Wirtschaft ist Bewegung gekommen. Seit Anfang dieses Jahres gelten die Bedingungen des 1984 begonnenen "ökonomischen Experiments" für die gesamte Industrie und das Verkehrs- und Nachrichtenwesen. Gleichzeitig traten im Bereich der Ministerien für Chemie- und Erdölanlagenbau, Erdölverarbeitung und Petrochemie, Gerätebau, Automobilindustrie, Leichtindustrie, Handel und ...
Im Jahre 1986 hat sich die Finanzierungsposition der Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland auf zweifache Weise verbessert: Erstens nahmen, vor allem wegen der drastischen Einfuhrverbilligung, die Eigenmittel stärker zu als die lnvestitionsausgaben, so daß die Nettokreditaufnahme (das Finanzierungsdefizit) der Unternehmen sank. Zweitens lösten die Unternehmen, da sie wohl kaum noch mit Zinssenkungen ...
Die DDR ist ein Land mit einem ausgesprochen hohen Erzeugerpreisniveau für agrarische Produkte. Seit der zum 1. Januar 1984 in Kraft getretenen Agrarpreisreform gilt dies in noch verstärktem Maße. Damals wurden die Erzeugerpreise mit einem Mal um insgesamt 52 vH angehoben. Sie sind damit noch mehr als bisher zum Instrument der Förderung der Landwirtschaft geworden. Diese Preisreform im Agrarbereich ...