In Tarifabschlüssen spielen in den vergangenen Jahren Vereinbarungen über eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit wieder eine wichtige Rolle. Um sie beurteilen zu können, ist eine Schätzung ihrer ökonomischen Wirkungen unerläßlich. Das DIW hat 1983 derartige Berechnungen für eine schrittweise Verkürzung der Wochenarbeitszeit vorgelegt. Diese Überlegungen bezogen sich auf die Gesamtwirtschaft. 1984 ist ...
Der wissenschaftlich-technische Fortschritt ist in den letzten Jahren in der DDR zu einem ständig strapazierten Schlüsselbegriff geworden. Forschung und Entwicklung (FuE) als Voraussetzung für Innovation und wirtschaftliches Wachstum wird gegenwärtig ein noch höherer Stellenwert zugeschrieben als früher. Die Einsparung von Energie und Rohstoffen wird komplizierter, die Anforderungen an die internationale ...
Im Auftrage des Senators für Wirtschaft und Arbeit untersucht das DIW den Berufsstart von Absolventen der betrieblichen Berufsausbildung in Berlin. Befragt wurden alle Teilnehmer der Lehrabschlußprüfungen im Sommer 1984 und im Winter 1984/85 - also ein vollständiger Jahrgang -, und zwar schriftlich an zwei Zeitpunkten: kurz vor Abschluß der Prüfung und ein Jahr danach. Hauptziel der Untersuchung ist ...
Das Abfallbeseitigungsgesetz der Bundesrepublik Deutschland stellt die Vermeidung von Abfall vor dessen Verwertung und die Verwertung von Abfall vor dessen Beseitigung. Auf den Markt für Getränkeverpackung übertragen, heißt das: Mehrwegpackungen vor Recycling und Recycling vor Beseitigung. Die Glasindustrie ist nicht nur der bedeutsamste Hersteller von Mehrwegpackmitteln, sondern auch derjenige Bereich ...
Vor kurzem berichtete das DIWan dieser Stelle über die Ergebnisse einer Tagung zum Beitrag der EG zur Bekämpfung des Hungers in der Welt. Ein Element dieses Beitrags ist die Nahrungsmittelhilfe an Entwicklungsländer, die heute häufig im Rahmen sogenannter Ernährungssicherungsstrategien gewährt wird. Selbst in dieser Spielart ist die Nahrungsmittelhilfe nach ihren Motiven wie ihren Wirkungen umstritten. ...
Die Bundesrepublik Deutschland ist weltweit das viertgrößte Förderland von Kali, dem neben Stickstoff und Phosphor bedeutendsten Pflanzennährstoff. Das Überangebot an wichtigen Agrarerzeugnissen wie Getreide und Zucker insbesondere in Westeuropa und den USA hat auch zur Folge, daß die Nachfrage nach dem landwirtschaftlichen Produktionsfaktor Düngemittel negativ beeinflußt wird. Vor allem in der EG ...
Vom 16. bis 18. Oktober 1986 veranstaltete das DIW zusammen mit dem Arbeitskreis Europäische Integration in Berlin eine wissenschaftliche Tagung über die Bekämpfung des Hungers in der Welt unter besonderer Berücksichtigung des Beitrags der EG zur Eindämmung dieses Problems. Die gegenwärtige Versorgungslage und die neuesten Projektionen für mehr als 100 Entwicklungsländer signalisieren, daß der Bedarf ...