DDR-Agrarpolitik setzt auf hohe Erzeugerpreise

DIW Wochenbericht 7 / 1987, S. 93-99

Horst Lambrecht

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Abstract

Die DDR ist ein Land mit einem ausgesprochen hohen Erzeugerpreisniveau für agrarische Produkte. Seit der zum 1. Januar 1984 in Kraft getretenen Agrarpreisreform gilt dies in noch verstärktem Maße. Damals wurden die Erzeugerpreise mit einem Mal um insgesamt 52 vH angehoben. Sie sind damit noch mehr als bisher zum Instrument der Förderung der Landwirtschaft geworden. Diese Preisreform im Agrarbereich bedeutet eine veränderte Förderungspolitik: Denn die Anhebung der Erzeugerpreise ging mit einem Abbau der Subventionen bei den Produktionsmitteln einher. Nachdem mit den Daten für 1985 bereits zwei Jahresergebnisse nach dem neuesten Preisstand vorliegen, können nun die Auswirkungen der Agrarpreisreform von 1984 - und kleinerer Korrekturen im Jahre 1986 - ermittelt werden. Sie sollen im folgenden im Zusammenhang mit einer längerfristigen Analyse der Entwicklung und Struktur von Erzeugerpreisen und Verkaufserlösen der Landwirtschaft in der DDR dargestellt werden.

Themen: Umweltmärkte


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