Liebe Kolleg*innen,
mit dem Hochsommer flattert der aktuelle SOEPnewsletter in Ihren Posteingang - im Gepäck spannende Neuigkeiten aus dem Institut und interessante Ankündigungen von Events und Konferenzteilnahmen des SOEP.
So ist das SOEP zum Beispiel in dieser Woche (vom 17. bis 21. Juli) mit über zehn Wissenschaftler*innen auf der 10. European Survey Research Association (ESRA) Conference in Mailand vertreten – mehr Informationen zu den Sessions und Vorträgen finden Sie hier (PDF, 276.15 KB). Falls Sie auch vor Ort sind, schauen Sie gerne vorbei!
Viele Grüße
Ihr Team vom SOEP-Bereich Wissenstransfer
SOEP-Core Release v38 (Daten 1984 - 2021)
Alle registrierten Datennutzer*innen können die aktuellen Daten ab sofort über unser Online-Bestellformular bestellen.
Auf Deutsch: http://www.diw.de/SOEPbestellung
Auf Englisch: http://www.diw.de/SOEPorder
Aufgrund des Wechsels unseres Erhebungsinstitutes kam es in diesem Jahr zu einer zeitlichen Verzögerung der Datenweitergabe. Leider konnten wir immer noch nicht alle Informationen in diese Datenauslieferung aufnehmen. Wir bitten die daraus entstehenden Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.
Die wichtigsten Informationen für v38:
Alle weiteren Neuerungen und Änderungen finden Sie als mitgeliefertes "WhatsNew"-Dokument im Datenpaket oder im Abschnitt Änderungen am Datensatz der aktuellen SOEP-Core-Seite.
SOEP-IS Release 2021: Zusätzliche Informationen im SOEP-IS-Companion abrufbar
Im Mai diesen Jahres wurden die Daten der SOEP Innovationsstichprobe aus dem Jahr 2021 veröffentlicht. Da 2021 die Datenerhebung der Innovationsstichprobe pausiert hat, enthält die Datenveröffentlichung die Befragungsdaten 1998-2020 - neu sind lediglich die Daten der Innovationsmodule aus den Vorjahren, die vormals unter Embargo standen. Die Datenveröffentlichung beinhaltet die folgenden neuen Innovationsmodule:
Die Daten können wie üblich über das Online-Bestellformular oder die Hotline des SOEP bezogen werden.
Diese und weitere im SOEP-IS eingesetzten Module sind nun umfassender im SOEP-IS Companion beschrieben. Neben einer Kurzbeschreibung der eingesetzten Module finden Sie beispielsweise auch Informationen über die Erhebungsmethode, Variablennamen, das Erhebungsjahr, die Zahl der Befragten und - soweit verfügbar - Informationen über Publikationen mit den verwendeten Modulen.
Neues Datenangebot: SOEP-CMI-ADIAB – Verknüpfung administrativer Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung mit dem SOEP
Das Datenprodukt SOEP-CMI-ADIAB wird gemeinsam vom SOEP und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) angeboten. Hierfür werden die in Interviews erhobenen Informationen von Befragten des SOEP und deren Personendaten aus den administrativen Daten des IAB miteinander verknüpft, sofern die Befragten ihre Zustimmung erteilt haben und in den Daten des IAB identifiziert werden konnten. Die Befragungsdaten in SOEP-CMI-ADIAB umfassen die Daten der SOEP-Core- und IAB-SOEP- Migrationsstichprobe, der IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten bis einschließlich Welle 37 (SOEPv37.eu einschließlich Erhebungsjahr 2020) sowie das SOEP-Innovationssample (einschließlich der Erhebung 2020). Mithilfe von SOEP-CMI-ADIAB können beispielsweise Forschungsfragen untersucht werden, für die die vielseitigen soziodemographischen Informationen des SOEP sowie sehr genaue Einkommensdaten im Lebensverlauf erforderlich sind.
Datensatzbeschreibungen
Detaillierte Informationen zu SOEP-CMI-ADIAB enthält der FDZ-Datenreport 03/2023, der sowohl in Deutsch als auch in Englisch abrufbar ist:
Weitere Informationen, insbesondere zum Datenzugang:
SOEP Survey Committee Meeting am 19.06.2023
Der SOEP Survey Rat (SOEP-SC) berät das SOEP bei der Entwicklung von Umfragen und der Bereitstellung von Dienstleistungen. Die reguläre Sitzung des SOEP-SC fand am 19. Juni in Berlin statt. Die SOEP-Gruppe präsentierte unter anderem Pläne für Stichprobenauffrischungen im kommenden Jahr, die geplanten Inhalte der Erhebung 2024 und Pläne für den Einsatz neuer Erhebungsmodi.
Zur neuen Vorsitzenden des SOEP-SC wurde Prof. Dr. Jutta Mata von der Universität Mannheim gewählt.
Wir danken Frau Prof. Dr. Monika Jungbauer-Gans vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), der vorherigen Vorsitzenden des SOEP-SC, für ihre tatkräftige Unterstützung und ihre wertvollen Hinweise, die das SOEP weiter vorangebracht haben.
SOEPcampus: Learn to use the SOEP over lunch (02.-23. August 2023, 12:00-13:30)
Im August veranstaltet das SOEP erneut einen Online-Workshop "Learn to use SOEP over lunch" mit Sandra Bohmann. An vier Terminen (02.,09., 16., 23.08.2023) bietet der Workshop eine kurze Einführung in die Daten des Sozio-oekonomischen Panels. Die Teilnehmenden werden in den Inhalt sowie die Analysepotentiale der Studie, ihre Datenstruktur, Stichprobenauswahl und Gewichtungsstrategie eingeführt und erhalten einen Überblick über die Studiendokumentation.
Zur Anmeldung und um die Zugangsdaten zu erhalten, melden Sie sich bitte mit Namen und Institution bei Janina Britzke. Der Workshop wird in englischer Sprache abgehalten, die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen finden Sie hier.
SOEP bei der 10. ESRA Konferenz in Mailand
Vom 17. bis 21. Juli findet zum zehnten Mal die European Survey Research Association (ESRA) Conference in Mailand statt. 12 Wissenschaftler*innen aus dem SOEP leiten Sessions oder präsentieren in mehr als 20 Vorträgen ihre Arbeit. Eine Übersicht zu den SOEP-Vorträgen finden Sie hier (PDF, 276.15 KB).
Keynote von Charlotte Bartels bei der Jahrestagung des VfS
Bei der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik (VfS) 2023 am 25.09.2023 wird Charlotte Bartels eine der drei Keynotes zum Thema "150 years of discourse on inequality and growth" halten. Die diesjährige Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik wird vom 24. bis 27. September 2023 an der Universität Regensburg stattfinden und das SOEP wird mit einem Informationsstand vertreten sein.
CfP: 15th International German Socio-Economic Panel User Conference 2024
Am 04. und 05. Juli 2024 findet zum 15. Mal die Internationale Nutzer*innen-Konferenz des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP2024), diesmal in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW), in Berlin statt. Die Konferenz bietet Forscher*innen, die das SOEP nutzen, die Möglichkeit, ihre Arbeit zu präsentieren, sich mit Fachkolleg*innen auszutauschen und zu diskutieren. Forscher*innen aller Fachrichtungen sind eingeladen, einen Abstract einzureichen.
Der thematische Schwerpunkt der Konferenz liegt auf dem Thema "The Individual and Collective Responses to a Changing World”. Daher freuen wir uns besonders über themenbezogene Beiträge, aber auch über Forschungsarbeiten außerhalb dieses thematischen Schwerpunkts, insbesondere mit Nutzung der Längsschnittdaten des SOEP, sowie über Beiträge zur Erhebungsmethodik und zu länderübergreifenden vergleichenden Analysen.
Als Hauptredner*innen konnten der Ökonom Simon Jäger (CEO of IZA and Associate Professor of Economics at MIT) sowie die Gesundheitspsychologin Jutta Mata (Universität Mannheim) gewonnen werden.
Bitte reichen Sie Ihre Abstracts (bis zu 300 Wörter) bis spätestens 05. Februar 2024 ein, Sie werden bis zum 04. März 2024 benachrichtigt, ob Ihr Beitrag angenommen wurde.
Weitere Informationen zur Konferenz und den vollständigen Call for Papers finden Sie hier.
Der SOEP Jahresbericht für 2022 ist ab sofort verfügbar
Auf knapp 100 Seiten werden die SOEP-Aktivitäten vom letzten Jahr kompakt zusammengefasst: Sie erfahren, welche Projekte in 2022 gestartet sind, wer am und mit dem SOEP arbeitet, welche Services wir anbieten sowie alles rund um das Thema Datenaufbereitung des SOEP und Feldarbeit durch infas. Daneben widmet sich der Jahresbericht auf einigen Spezialseiten den Forschungsthemen „Migration und Integration“ sowie „mentale Gesundheit“ und beschreibt die ersten Ergebnisse der aufgrund des russischen Angriffskrieges im letzten Jahr neu gestarteten IAB-BiB/FReDA-BAMF-SOEP-Befragung „Geflüchtete aus der Ukraine in Deutschland“. Der SOEP Jahresbericht ist online verfügbar (PDF, 5.04 MB) und kann auch gedruckt bei uns angefordert werden.
Während der frühen Phase der COVID-19-Pandemie in Deutschland gab es Veränderungen im Wohlbefinden pflegender Angehöriger
Zu diesem Ergebnis kommt der im European Journal of Ageing veröffentlichte Beitrag von Sabine Zinn und weiteren Forschenden. Anhand von SOEP-Core-Daten und der SOEP-CoV-Studie wurden die Veränderungen der allgemeinen Lebenszufriedenheit und der depressiven Symptome (PHQ-4-Score) bei pflegenden Angehörigen zwischen 2019 und Frühjahr 2020 mithilfe von First-Difference-Regressionsmodellen und differenziert nach Pflegeintensität und Dauer der Pflegeepisode analysiert.
Möhring, K. / Zinn, S. / Ehrlich, U. (2023). Family Care during the First COVID-19 Lockdown in Germany: Longitudinal Evidence on Consequences for the Well-Being of Caregivers. European Journal of Ageing 20, 15 (2023). DOI: 10.1007/s10433-023-00761-2.
Arbeitszeitanpassungen spielen eine wichtige Rolle bei den Verteilungseffekten von Mindestlöhnen
Der im Empirical Economics veröffentlichte Beitrag von Carsten Schröder und seinen Forschungskolleg*innen quantifiziert die Verteilungseffekte des 2015 in Deutschland eingeführten Mindestlohns und untersucht anhand detaillierter Daten des Sozio-oekonomischen Panels die Veränderungen von Stundenlöhnen, Arbeitszeiten und Monatslöhnen bei Arbeitnehmer*innen mit Anspruch auf Mindestlohn. Mittels einer Differenz-in-Differenzen-Analyse werden dabei regionale Unterschiede in der "Wirkung" des Mindestlohns ausgewertet: Am unteren Ende der Stundenlohnverteilung wird auf kurze Sicht ein Lohnzuwachs von 9 % und auf mittlere Sicht von 21 % dokumentiert. Gleichzeitig wird eine Verringerung der Arbeitszeit festgestellt, der Anstieg der Stundenlöhne führt also nicht zu einem proportionalen Anstieg der Monatslöhne.
Caliendo, M. / Fedorets, A. / Preuss, M. / Schröder, C. / Wittbrodt, L. (2023). The short- and medium-term distributional effects of the German minimum wage reform. Empirical Economics 64, 2023, 1149–1175. DOI: 10.1007/s00181-022-02288-4.
Europaweit ähnliche Bewertungen des eigenen Einkommen sowie der Einkommen der Reichsten und Ärmsten im eigenen Land
Der im Socius: Sociological Research for a Dynamic World veröffentlichte Beitrag von Sandra Bohmann und Fabian Kalleitner analysiert auf Basis des European Social Survey mit 17.605 Befragten aus 28 Ländern den Zusammenhang zwischen der realen Einkommensungleichheit im Land und den Bewertungen der Einkommensgerechtigkeit am oberen und unteren Rand der Einkommensverteilung sowie der eigenen Position in der Einkommensverteilung. Die Ergebnisse zeigen einen großen gesellschaftlichen Konsens über die Ungerechtigkeit oberer und unterer Einkommen. Das Maß der wahrgenommenen Ungerechtigkeit spiegelt dabei die tatsächliche Einkommensungleichheit wieder.
Kalleitner, F. / Bohmann, S. (2023). The Inequity Z: Income Fairness Perceptions in Europe across the Income Distribution. Socius (2023), 9, S. 1-3. DOI: 10.1177/2378023123116713.
Hausapotheken haben Auswirkungen auf Antibiotika-Abgaberaten
Zu diesem Schluss kommt die in Social Science & Medicine veröffentlichte Studie von Barbara Stacherl und ihren Kolleginnen, die die Effekte von Hausapotheken österreichischer Hausärzt*innen auf ihre Antibiotika-Abgaberaten (Verschreibungen pro 1000 Patient*innen-Kontakten) untersucht hat. Die empirische Analyse basierte auf Abrechnungsdaten sämtlicher Antibiotika-Verschreibungen, die 2016-2019 von Kassen-Hausärzt*innen in Österreich ausgestellt wurden. Die Ergebnisse eines Difference-in-Differences Modells zeigen, dass Hausärzt*innen ohne Hausapotheke eine 9,2% geringere Antibiotika-Abgaberate aufweisen.
Stacherl, B. / Renner, A.-T. / Weber, D. (2023). Financial Incentives and Antibiotic Prescribing Patterns: Evidence from Dispensing Physicians in a Public Healthcare System. Social Science & Medicine 321 (2023), 115791, 8 S. DOI: 10.1016/j.socscimed.2023.115791.
Vorstellung erster Projektergebnisse „Trends und Treiber von Vermögensaufbau“
Charlotte Bartels und Viola Hilbert haben am 22. Mai ihr Konzept und erste Projektergebnisse des Forschungsprojektes "Vermögensaufbau in Deutschland - Aktuelle Trends und Treiber" beim ersten Symposium für den siebten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung am Bundesministerium für Arbeit und Soziales vorgestellt. Gemeinsam mit Carsten Schröder analysieren sie in der Studie die Vermögensentwicklung innerhalb der deutschen Bevölkerung zwischen 2002 und 2017 sowie die relative Bedeutung von Vermögenspreisen (z.B. Immobilienpreisen) für Vermögensaufbau, im Untersuchungsfokus sind dabei die relevanten Faktoren für intragenerationale Vermögensmobilität. Treiber des Vermögenswachstums werden mit Hilfe des maschinellen Lernens entwickelt. Um die regionale Entwicklung von Arbeitseinkommen und Immobilienpreisen breit und zugleich detailliert darstellen und vermitteln zu können, entwickelt das Projektteam zurzeit eine Website.
SOEP bei der Langen Nacht der Wissenschaften
Markus M. Grabka und Sandra Bohmann haben bei der Langen Nacht der Wissenschaften am 17.06.2023 mit jeweils einem Vortrag teilgenommen.
RatSWD: Neuer Standardfragenkatalog
Der RatSWD (+KonsortSWD) hat seinen neuen Standardfragenkatalog für sozio-demographische und krisenbezogene Variablen mit vielen Items aus SOEP-CORE, SOEP-CoV und dem SOEP-FGZ-Zusammenhaltspanel publiziert:
RatSWD (Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten) (2023). Standardfragenkatalog zur Erhebung soziodemographischer und krisenbezogener Variablen. RatSWD Output Series, 7. Berufungsperiode Nr. 4b, Berlin. DOI: 10.17620/02671.76
Vertretungsprofessur an der LMU München
Charlotte Bartels wird vom 01. Oktober 2023 bis 30. April 2024 die W3-Professur für Komparative Wirtschaftsforschung von Prof. Dr. Dr. H.c. Monika Schnitzer an der Volkswirtschaftlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München vertreten. Sie wird mikroökonomische Theorie im Master Economics unterrichten und ein Seminar zu Wealth and Taxation anbieten. Im Seminar können die Studenten bisherige Literatur zu Theorien und empirischer Evidenz kritisch diskutieren oder selbst mit SOEP-Daten Fragen zur Vermögensverteilung und -akkumulation beantworten.
Berufung in die Junge Akademie
Charlotte Bartels wurde zudem in die Junge Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina aufgenommen. Die inhaltlichen Schwerpunkte der Jungen Akademie liegen in der Pflege des wissenschaftlichen Diskurses und der Zusammenarbeit zwischen den Disziplinen, in der Durchführung von Projekten von großer wissenschaftlicher Bedeutung und in der Förderung von Initiativen an den Schnittstellen von Wissenschaft und Gesellschaft. Die Zahl ihrer Mitglieder ist auf 50 begrenzt. Sie werden einmalig für fünf Jahre gewählt. Die offizielle Aufnahme von Charlotte Bartels erfolgte beim Sommerplenum der Mitglieder am 23. Juni in der BBAW.
Berufung in den RatSWD
Jan Goebel wurde für die 8. Berufungsperiode des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) für drei Jahre berufen, mit Wirkung zum 01. Juli 2023. Der RatSWD leistet einen entscheidenden Beitrag zur Erschließung und besseren Nutzung vorhandener Daten und zur Erhöhung der Synergie zwischen Wissenschaft und Datenproduzenten. Für die strategische Weiterentwicklung der Forschungsdateninfrastruktur bringt er Perspektiven zusammen, artikuliert Bedarfe, schlägt Lösungen vor und steht der Politik beratend zur Seite.
Berufung zum IZA Research Affiliate
Daniel Graeber wurde vom Insitute of Labor Economics (IZA) zum Research Affiliate ernannt – das IZA lädt gezielt einmal pro Jahr Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt dazu ein, als Research Affiliates zu den Aktivitäten des IZA-Netzwerks beizutragen und mit der Zeit zum Research Fellow aufsteigen. Derzeit kooperiert das IZA mit rund 300 Affiliates.
Berufung in das Center for Panel Survey Sciences
Carina Cornesse ist in das Expert Advisory Board des neu gegründeten Center for Panel Survey Sciences des NORC-Instituts an der Universität Chicago berufen worden. Das Center widmet sich der Erforschung und Entwicklung von Best-Practice-Lösungen für die Methodik von Panelstudien. Es verpflichtet sich dabei im Besonderen der Innovation und Inklusivität in der Panel-Datenerhebung in Bezug auf unter-erforschte Bevölkerungsgruppen.
Berufung in die neue UK-Kollaboration „Survey Futures“
Carina Cornesse wurde außerdem in das internationale Beratungsgremium der neuen "UK Survey Data Collection Methods Collaboration" zum Thema "Survey Futures" berufen. Ihre Forschungsexpertise bringt sie insbesondere in den Arbeitsbereich 1 mit dem Thema "Enhanced Sampling Frames and Procedures" ein. Die Kollaboration wird im Umfang von 3,3 Millionen Britischen Pfund vom Economic and Social Research Council (ESRC) gefördert und hat zum Ziel, Datenerhebungen in Großbritannien mit höchsten Qualitätsstandards und exzellenter Innovation zu verbinden.
Angelina Hammon, wissenschaftliche Mitarbeiterin am SOEP, hat am 15. Mai 2023 ihre Dissertation mit dem Titel "Analysis of survey data in the presence of non-ignorable missing-data and selection mechanisms" (betreut von Sabine Zinn) am DIW Berlin mit Höchstprädikat verteidigt. Herzlichen Glückwunsch!
Matteo Targa, zuletzt wissenschaftlicher Mitarbeiter am SOEP, hat am 15. Mai seine Dissertation zum Thema "Empirical Essays on Inequality" (betreut von Carsten Schröder) an der Freien Universität Berlin erfolgreich verteidigt. Wir gratulieren und wünschen ihm alles Gute in seiner neuen Postdoc-Position an der Università Roma Tre!
Michael Krämer, zuletzt wissenschaftlicher Mitarbeiter am SOEP, hat am 22. Juni seine Dissertation mit dem Titel „Social Relationships, Personality, and Subjective Well-Being: Investigating Social Processes across Different Methods and Temporal Resolutions“ (betreut von David Richter) an der Freien Universität Berlin mit Summa Cum Laude verteidigt. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die neue Arbeit als Postdoc an der Universität Zürich!
Diversity Travel Award von ARP
Emilija Meier-Faust hat einen Diversity Travel Award von der Association for Research in Personality (ARP) erhalten, der ihre Teilnahme an der diesjährigen ARP-Konferenz in Illinois (20.-22. Juli) unterstützt. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit sozioökonomisch diversen Kontexten und deren möglichen Auswirkungen auf „psychologische Outcomes“. Damit trägt sie zur Sichtbarkeit von Diversität im psychologischen Forschungsfeld bei.
Zum 30.04. haben Li Yang und Tamara Böhm das SOEP verlassen, Li Yang ist als Postdoc an das ZEW in den Bereich „Ungleichheit und Verteilungspolitik“ gewechselt, Tamara Böhm als wissenschaftliche Mitarbeiterin an die Freie Universität Berlin.
Zum 30.06. hat Michael Krämer das Institut verlassen und ist als Postdoc an die Universität Zürich gewechselt.
Wir wünschen allen nur das Beste für ihre neuen beruflichen Stationen!
Daniela Centemero ist seit Anfang April – zusätzlich zu ihrer Arbeit im Graduate Center des DIW Berlin – zum SOEP gewechselt und vertritt nun als Wissenschaftsmanagerin Simon Kleineweber während seiner Abwesenheit.
Gedeão Locks, Ph.D., hat am 01. Juni seine Postdoc-Stelle im DFG-ANR Projekt EQUITAX, das Charlotte Bartels leitet, begonnen.
Dr. Louise Biddle ist seit 15. Juni als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt SUARE am SOEP tätig.
Ebenfalls im Projekt SUARE ist Dr. Elena Sommer als Survey-Managerin seit 01. Juli im SOEP beschäftigt.
Seit 01. Juli erweitern Julian Axenfeld als wissenschaftlicher Mitarbeiter für das Projekt SOEP-FGZ Zusammenhaltspanel und Andrea Marchitto im Bereich Surveymethodologie und Data-Science das Team im SOEP.
SOEP-Datenprojekt gewinnt KSWD-Posterpreis
Im Rahmen der 9. Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten vom KonsortSWD - Konsortium für die Sozial-, Verhaltens-, Bildungs- und Wirtschaftswissenschaften in der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) haben Nachwuchsforschende im dbb forum in Berlin am 27. März ihre wissenschaftlichen Poster präsentiert – den KSWD-Posterpreis gewonnen hat das SOEP-Datenprojekt "Messfehler im Erwerbseinkommen" von Stella Martin und Kevin Stabenow von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
SASE-SER Best Article Prize 2023 für Publikation mit SOEP-Daten
Der Socio-Economic Review (SER) Best Article Prize der Society for the Advancement of Socio-Economics (SASE) wurde dieses Jahr an einen Artikel auf Basis von SOEP-Daten verliehen. Der Entscheidungstext des Preisgremiums liest sich wie folgt: „We found the pool of articles to be of very high quality, but converged upon Sprengholz, Wieber, and Holst, “Gender identity and wives’ labor market outcomes in West and East Germany between 1983 and 2016“, as an outstanding article. The article was a study of the interplay between social norms and institutions over time. The topic was extremely intriguing, the methods used were innovative and rigorous, and the implications of the research were extremely relevant. Thus, it advanced research on three fronts simultaneously: substantively, theoretically, and methodologically. (…)” Elke Holst war langjährige Mitarbeiterin des SOEP und hat bis zu ihrer Übernahme des Forschungsbereichs Gender Studies im DIW den SOEPnewsletter herausgegeben.
GESIS Summer School 2023
The GESIS Summer School 2023 will take place from 02 to 25 August. Some courses will be held onsite in Cologne and some online. Join lecturers and participants from all over the world and from many different fields by meeting in person or online and take part in Europe's leading summer school in survey methodology, research design, and data collection. There is no registration deadline, but places are limited and allocated on a first-come, first-served basis. You will find the full program, detailed course descriptions, and more information here.
CfP: DZHW + IAB 5th Forum "HELM"
Das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) und das Institut für Arbeitsmarkt‐ und Berufsforschung (IAB) veranstalten gemeinsam zum fünften Mal „Higher Education and the Labour Market“ (HELM) mit dem Schwerpunktthema „Combining Academic Training and Practical Work Experience in Tertiary Education“. Die Tagung wird am 12. und 13. Oktober 2023 in den Räumen der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg stattfinden. Die Tagungssprache ist Englisch. Die verlängerte Deadline für die Einreichung von Abstracts ist der 23. Juli 2023. Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier.
CfP: 11. Rhein-Ruhr-Promotionswerkstatt
Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung, das Institut für Soziologie der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen und das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen, veranstalten jährlich die Rhein-Ruhr-Promotionswerkstatt, die 2024 in ihre elfte Auflage geht. Die Promotionswerkstatt richtet sich bundesweit an Promovierende, deren Dissertation einen Bezug zu Arbeit, Arbeitsmarkt, Arbeitspolitik, Bildung, Ungleichheit, Sozialstaat und Sozialpolitik hat. Die nächste Promotionswerkstatt ist am 07. und 08. März 2024. Einreichungsschluss für Bewerbungen ist der 31. Oktober 2023. Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier.