Der Beitrag der Europäischen Gemeinschaft zur Bekämpfung des Hungers in der Welt

DIW Wochenbericht 17 / 1987, S. 235-241

Siegfried Schultz

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Abstract

Vom 16. bis 18. Oktober 1986 veranstaltete das DIW zusammen mit dem Arbeitskreis Europäische Integration in Berlin eine wissenschaftliche Tagung über die Bekämpfung des Hungers in der Welt unter besonderer Berücksichtigung des Beitrags der EG zur Eindämmung dieses Problems. Die gegenwärtige Versorgungslage und die neuesten Projektionen für mehr als 100 Entwicklungsländer signalisieren, daß der Bedarf an Grundnahrungsmitteln die Eigenproduktion in der Mehrzahl der Länder bis zum Ende dieses Jahrhunderts übertreffen wird. Nahrungsmittelhilfe wird es auch in Zukunft geben. Das Ziel der entwicklungspolitischen Anstrengungen muß es jedoch sein, die Lücke zur Deckung des Gesamtbedarfs weniger mit subventionierten Lieferungen von Überschußprodukten aus Industrieländern denn im Wege verstärkter Eigenversorgung zu schließen. Kommerzielle Importe können nur eine Lösung sein, wenn auf Dauer genügend weltmarktgängige Produkte erzeugt werden, eine zusätzliche Verschuldung also vermieden wird. Im folgenden wird über die wichtigsten Ergebnisse der Tagung berichtet.

Themen: Verbraucher, Europa


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