Gedämpfte Aussichten für Kalidünger

DIW Wochenbericht 17 / 1987, S. 242-246

Peter Eggert, Joachim Priem, Eberhard Wettig

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Abstract

Die Bundesrepublik Deutschland ist weltweit das viertgrößte Förderland von Kali, dem neben Stickstoff und Phosphor bedeutendsten Pflanzennährstoff. Das Überangebot an wichtigen Agrarerzeugnissen wie Getreide und Zucker insbesondere in Westeuropa und den USA hat auch zur Folge, daß die Nachfrage nach dem landwirtschaftlichen Produktionsfaktor Düngemittel negativ beeinflußt wird. Vor allem in der EG dürfte sich der bereits erkennbare Trend zu geringerem Düngemitteleinsatz fortsetzen, da eine Produktionsrücknahme bei einzelnen Agrarerzeugnissen zu erwarten ist. Dem tendenziell rückläufigen Kaliverbrauch in wichtigen Regionen steht allerdings eine steigende Nachfrage in Ländern mit wachsendem Nahrungsmittelbedarf gegenüber. In einer Untersuchung im Auftrage des Bundesministers für Wirtschaft wurden die derzeitige Situation sowie künftige Entwicklungen auf dem Weltkalimarkt analysiert. Die wichtigsten Ergebnisse werden im folgenden vorgestellt.


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