SOEPnewsletter März 2026

Liebe SOEP-Community, 

in der aktuellen Ausgabe des SOEPnewsletter 2026 finden Sie alle Informationen zu den neuesten Datenveröffentlichungen (siehe “Data Service“) sowie zu anstehenden und vergangenen Veranstaltungen (siehe „News and Events“). 

Wie gewohnt stellen wir eine Auswahl spannender neuer Publikationen auf Basis von SOEP-Daten vor (siehe „Veröffentlichungen“) und informieren über Neuigkeiten zu unseren SOEP-Mitarbeitenden (siehe „Staff News“).

Wir wünschen viel Freude beim Lesen!

Ihr Team vom SOEP Bereich Wissenstransfer

SOEP-Core-Daten 19842024 (v41) ab jetzt erhältlich 

Alle registrierten Datennutzer*innen können die neueste Datenedition v41 (DOI: 10.5684/soep.core.v41eu) ab sofort über unser Online-Bestellformular bestellen.  

Auf Deutsch: http://www.diw.de/SOEPbestellung
Auf Englisch: http://www.diw.de/SOEPorder

Die wichtigsten Neuigkeiten für die v41:

  • Neue Stichproben:
    • S 2024 Auffrischung (Auffrischung der Allgemeinbevölkerung, >5.000 Haushalte)
    • M8d IAB-SOEP 2024 Aufstockung (Migration Nicht‑EU, +300 Haushalte)
    • M10 IAB-SOEP 2024 Aufstockung (Migration EU‑Staatsangehörige, +2.000 Haushalte)
  • Veröffentlichung von SOEP‑LEE2‑Betriebsdaten (2022/2024) und aktualisierten selfempl‑Daten (2020/2022/2024)
  • Neue oder überarbeitete Variablen in zahlreichen Modulen (u.a. PGEN, BIOL, PL), z.B. die neue aggregierte Religionsvariable („pgreli“ im Datensatz pgen)
  • GRIPSTR‑Fehler behoben (gs04/gs05 waren vertauscht)
  • Überarbeitete Gewichtungslogik (u. a. Anpassungen für Migrations‑Stichproben, Rundung der Gewichte)

Weitere Details zur aktuellen Datenlieferung finden Sie als mitgeliefertes „WhatsNew“-Dokument im Datenpaket oder hier.

 

Datenveröffentlichung: SOEP-IS-Daten 1984–2024 (v41) verfügbar

Die Daten des SOEP Innovation Sample für das Erhebungsjahr 2024 liegen vor.
Nach Ablauf des offiziellen Embargos sind in diesem Release auch die innovativen Module aus 2023 enthalten. Weitere Informationen finden Sie auch auf paneldata.org sowie im SOEP‑IS‑Companion.
Die Daten können über das SOEP-Bestellformular bezogen werden.

 

Datenveröffentlichung: SOEP-CMI-ADIAB 7523 verfügbar

Die neueste Welle des verknüpften Datenprodukts SOEP-CMI-ADIAB ist nun verfügbar. Diese enthält die Daten des Sozio-oekonomschen Panels sowie die integrierten Erwerbsbiographien des IAB von SOEP-Befragten, die der Verknüpfung zugestimmt haben, bis einschließlich des Jahres 2023. Somit enthält die neue Welle verknüpfte Daten von insgesamt 44.162 Personen.

Weitere Informationen zu den Daten und zum Datenzugang finden auf unserer Website oder direkt beim FDZ des IAB.

 

Datenveröffentlichung: Scientific Use File der Welle 2 des SCP verfügbar

Das SCP ist eine Längsschnittstudie, welche die vielfältigeAspekte des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Deutschland erfasst. Es basiert auf einer repräsentativen Bevölkerungsstichprobe aus deutschen Einwohnermelderegistern und wurde 2021 zum ersten Mal durchgeführt (n=17.027). Neben den zufällig ausgewählten Ankerpersonen richtet sich die jährliche Befragung auch an deren erwachsene Haushaltsmitglieder. Das SCP wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert, vom Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) in Kooperation mit dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) geleitet und vom Umfrageinstitut infas durchgeführt. 

Das SCP 2021-22 W1-2:

Der Datensatz „German Social Cohesion Panel 2021-22 – Welle 1-2“ (DOI: 10.60532/scp.2021-22.w1-2.v1) enthält Befragungsdaten und generierte Indikatoren der ersten und zweiten Panelwelle. Die neue Datenveröffentlichung umfasst unter anderem:

  • Die Daten der zweiten Welle (n=8.642, davon 274 in dieser Welle erstmals befragte neue Haushaltsmitglieder),
  • aktualisierte Nonresponse-Gewichte, die nun für alle Beobachtungszeitpunkte auch die Schulbildung als zusätzliche Variable berücksichtigen,
  • neue generierte Variablen, etwa die RISC-Milieu-Klassifikationen.

Eine detaillierte Übersicht über alle Änderungen ist im Changelog zu finden.

Zugang zu den Daten:

Der SUF kann von allen Hochschulprofessor*innen und Wissenschaftler*innen ab Postdoc-Status, die einer wissenschaftlichen Einrichtung angehören, am Forschungsdatenzentrum des FGZ (FDZ-FGZ) bestellt werden. Bitte richten Sie zu diesem Zweck einen Nutzer*innen-Account unter https://fgz-risc-data.de/registrierung/ ein, falls noch nicht geschehen. Mit diesem Konto können Sie in Zukunft alle Scientific Use Files bestellen, die im FDZ-FGZ verfügbar sind. 

Account-Inhaber*innen (Primärnutzende) können die Daten an Forschende unter ihrer Aufsicht (Sekundärnutzende) weitergeben. Die Sekundärnutzenden müssen im Nutzer*innen-Account der Primärnutzenden aufgeführt sein und eine Datenschutzerklärung unterzeichnen, die von den Primärnutzenden archiviert werden muss. 

Wir möchten darauf hinweisen, dass wir die Daten ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung stellen. 

News

News vom SOEP Survey Management: Feldstart 2026 

Im März startet die "Leben in Deutschland"-Studie des SOEP in die 43. Erhebungswelle. Aus den SOEP-Core-Stichproben werden 55 % der Haushalte zur Teilnahme via Face-to-Face-Methode (CAPI) und 45 % zur Online-Teilnahme (CAWI) eingeladen. Die Zuweisung erfolgte erstmals auf Basis eigener Datenauswertungen, nachdem zuvor 2025 per Zufallsaufteilung 50 % der Haushalte in CAPI und 50 % in CAWI starten sollten. SOEP-Mitarbeitende planen, Ergebnisse des Startmethodenexperiments im Laufe des Konferenzjahres 2026 vorzustellen. 

Auch für die IAB-BAMF-SOEP-Befragung Geflüchteter in Deutschland beginnt im März die neue Befragung. Es ist bereits das 11. Erhebungsjahr für die Kooperationsstudie. 

  

Projektverlängerung: SUARE 2026-2029 

Die Längsschnittstudie zu Geflüchteten aus der Ukraine in Deutschland (SUARE) wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für eine zweite Phase von 2026 bis 2029 (SUARE II) gefördert. Das Projekt unter der Leitung von Sabine Zinn, Elena Sommer, Louise Biddle und Adriana Cardozo Silva untersucht die besonderen Bedingungen der ukrainischen Fluchtmigration, die durch rechtliche Besonderheiten wie die EU-Massenzustromrichtlinie und spezifische familiäre Strukturen geprägt ist. Im Fokus der nächsten drei Jahre stehen insbesondere die langfristigen Auswirkungen auf die Bildung und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen sowie die Rolle von Diskriminierungserfahrungen im familiären und schulischen Kontext. Durch den Einsatz innovativer, KI-gestützter Erhebungsmethoden leistet SUARE II einen entscheidenden Beitrag zum Verständnis von Integrationsverläufen, auch in vergleichender Perspektive mit anderen Migrationsgruppen. 

Kommende Veranstaltungen

Erfolgreich mit den SOEP-Daten arbeiten: Jetzt anmelden für die nächstenSOEPcampus-Veranstaltungen 

SOEPcampus-Workshops sind sowohl für SOEP-Einsteiger*innen als auch für fortgeschrittene Nutzer*innen hilfreich: Neben praktischen Anleitungen zum Aufbereiten der Daten kann man seine SOEP-Kenntnisse verfeinern und direkte Hilfestellungen bei der Aufbereitung seines Datensatzes erhalten.   

Unser regelmäßiges Angebot besteht sowohl aus Online- als auch Präsenzworkshops – hier sind die nächsten Veranstaltungstermine:  

Learn to use the SOEP over lunch: Online-Workshop-Reihe im März/April 2026

Dieser Online-Workshop findet am 18. und 25. März sowie dem 1. April 2026 jeweils von 12:00 bis 13:30 MEZ statt. Die Teilnehmer*innen werden in den Inhalt der Studie, die Datenstruktur, die Stichprobenauswahl und die Gewichtungsstrategie eingeführt und erhalten einen Überblick über die Studiendokumentation.  

Zielgruppe:  Wissenschaftler*innen aller Qualifikationsstufen, die in Zukunft mit SOEP-Daten arbeiten wollen oder sich aktuell im frühen Stadium einer SOEP-basierten Datenanalyse befinden.  

Sprache: Englisch. 

Anmeldung:  Bitte bis zum 17März 2026 per E-Mail bei Janina Britzke (jbritzke@diw.de) unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Institution. Der Teilnahmelink sowie etwaige Materialien werden in der Woche vor der ersten Sitzung im März verschickt.  

Für Oktober und November 2026 sind weitere Workshops geplant. Weitere Informationen dazu lesen Sie in der nächsten SOEPnewsletter-Ausgabe oder auf unserer Webseite. Wenn Sie Interesse an einem SOEPcampus-Workshop in Ihrer Organisation haben, wenden Sie sich bitte an Cristóbal Moya. 

Veröffentlichungen

Mehr Zusammenhalt bei Klimafragen? 

Basierend auf dem Datensatz der zweiten Welle des Social Cohesion Panel” (weitere Informationen unter Data Service) veröffentlichte das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) am 13. November 2025 seinen „Zweiten Zusammenhaltsbericht“. Der Titel lautet „(Un)mögliche Transformation? Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Einstellungen zum Klimawandel in Deutschland“. Seit 2020 erforscht das Institut anhand verschiedener Datenquellen, was die Menschen in Deutschland verbindet und was sie trennt. 

Dem Bericht zufolge wünscht sich die große Mehrheit (71 Prozent) der Menschen in Deutschland, dass die Politik viel mehr gegen Klimaschutz unternimmt. 83 Prozent geben an, sich Sorgen um den Klimawandel zu machen. Gleichzeitig treibt viele Menschen um, welche wirtschaftlichen Folgen Klimapolitik haben könnte. Lediglich acht Prozent sprechen sich deutlich gegen eine ökologische Transformation aus – eine kleine, aber potenziell spaltende Gruppe. 

Ein zentrales Resultat stellen die fünf „Klimatypen“ dar, in die sich die deutsche Gesellschaft einteilen lässt: Entschlossene (18 Prozent), die sehr von der Gefährlichkeit des Klimawandels und der Notwendigkeit einer sozial-ökologischen Transformation überzeugt sind; Besorgte (18 Prozent), die sich gleichermaßen wegen des Klimawandels und möglicher negativer Folgen von Klimaschutz sorgen; Zustimmende (31 Prozent), die sich mehr Klimaschutz wünschen, aber auch gewisse Transformationssorgen haben; Indifferente (25 Prozent), die eine neutrale oder unentschlossene Haltung haben; sowie Ablehnende (8 Prozent), die den Klimawandel als weniger gefährlich ansehen und Klimaschutzmaßnahmen ablehnen. 

Die vorliegenden Ergebnisse erweckten großes Medieninteresse: Die Pressekonferenz wurde live auf Phoenix übertragen, und verschiedene große Nachrichtenmedien wie u.a. tagesschau24, der Deutschlandfunk und die FAZ (abrufbar durch Abonnent*innen) berichteten. 

Unter https://fgz-risc-data.de/klimatypenrechner/DER KLIMATYPENRECHNER können Interessierte herausfinden, zu welchem der Klimatypen sie gehören. 

Beeinflussen regionale Flüchtlingszuzüge die psychische Gesundheit der einheimischen Bevölkerung? 

Eine aktuelle Studie von Prashant Bharadwaj, Daniel Graeber, Stephanie Khoury und Christian P. R. Schmid untersucht, wie sich die Zuweisung von Asylsuchenden auf die mentale Gesundheit der ansässigen Bevölkerung in Deutschland und der Schweiz auswirkt. Die Ergebnisse wurden im renommierten Journal of Development Economics veröffentlicht. 

Für Deutschland kombiniert die Analyse quasi-zufällige regionale Zuweisungen von Asylsuchenden mit administrativen Krankenversicherungsdaten und SOEP-Daten zu selbstberichteter psychischer Gesundheit. Die Ergebnisse weisen für Regionen mit höherem Zuzug von Asylsuchenden keine ökonomisch bedeutsamen Veränderungen in Bezug auf depressive oder angstbezogene Symptome unter Einheimischen auf. 

Die Autor*innen folgern, dass öffentliche Debatten über Migration womöglich stärkere Auswirkungen auf Stress- und Angstwahrnehmungen haben als die tatsächliche lokale Präsenz von Geflüchteten. 

Bharadwaj, Prashant, Daniel Graeber, Stephanie Khoury, and Christian P. R. Schmid. 2026. Asylum seekers and host country mental health: Evidence from Germany and Switzerland. Journal of Development Economics 178 (January 2026), 103579. (http://doi.org/10.1016/j.jdeveco.2025.103579) 

 

Wie hat sich die Verteilung des Einkommens in Deutschland seit der Wiedervereinigung verändert? 

Eine aktuelleim European Economic Review veröffentlichtStudie von Stefan Bach, Charlotte Bartels und Theresa Neef untersucht die Verteilung und Zusammensetzung des nationalen Vorsteuer-Einkommens in Deutschland von 1992 bis 2019 unter Verwendung von SOEP-Daten, Einkommensteuererklärungen und Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. Ihre Ergebnisse zeigen eine Zunahme der Ungleichheit des nationalen Vorsteuer-Einkommens seit den 1990er Jahren, wenn auch in geringerem Maße als in früheren Studien angenommen. Ein Vergleich mit den Vereinigten Staaten und Frankreich zeigt größere Parallelen zu den Vereinigten Staatenwas Struktur und Konzentration der Spitzeneinkommen angeht. Etwa die Hälfte der obersten ein Prozent der Einkommensbeziehenden ist Unternehmer*in in arbeitsintensiven Berufen außerhalb von Kapitalgesellschaften (in Frankreich eher innerhalb von Kapitalgesellschaften). Auch die Konzentration des nationalen Vorsteuer-Einkommens in Deutschland ähnelt der der Vereinigten Staaten und ist höher als in Frankreich. 

Diese Analyse liefert Politik und Forschung eine fast drei Jahrzehnte umfassende empirische Grundlage, um Debatten über Steuerpolitik, soziale Sicherheit und Arbeitsmarktstrukturen evidenzbasiert zu führen. 

Bach, Stefan, Charlotte Bartels, and Theresa Neef. 2026. The distribution of national income in Germany, 1992–2019. European Economic Review 181 (January 2026), 105149. (http://doi.org/10.1016/j.euroecorev.2025.105149) 

 

Was bringt die Verknüpfung von SOEP-Daten mit administrativen Gesundheitsdaten? 

Dieser als “Ruhr Economic Paper erschienene Beitrag von Alexander Lepe, Ingo Kolodziej und Sabine Zinn untersucht die während COVID-19 zutage getretenen Lücken in der deutschen Pandemiedateninfrastruktur und argumentiert, dass eine Verknüpfung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) mit administrativen Gesundheitsdaten die Möglichkeiten des Staates verbessern würde, Infektionskrankheiten und deren gesellschaftliche Verbreitung zu verfolgen. Anhand von Erkenntnissen aus der RKI-SOEP-Studie veranschaulichen die Autor*innen den Mehrwert einer Verknüpfung von umfangreichen Haushaltsbefragungen mit Daten zu Infektionskrankheiten und diskutieren, warum solche Verknüpfungen in Deutschland nach wie vor eingeschränkt sind. Außerdem skizzieren sie praktische Möglichkeiten für die Umsetzung und zeigen die Potenziale der Datenintegration: Sie könnte bei künftigen Krisen im Bereich der öffentlichen Gesundheit schnellere und ausgewogenere Erkenntnisse liefern und gleichzeitig eine breitere Gesundheits- und Sozialforschung ermöglichen. 

Alexander Lepe, Ingo Kolodziej, and Sabine Zinn. 2025Pandemic-Ready Data: Linking the Socio-Economic Panel with Administrative Health RecordsSOEPpapers 1232 (PDF, 300.35 KB)Berlin: DIW Berlin 

 

Findet ein Social‑Media‑Verbot bis 16 Akzeptanz in der Bevölkerung?

Eine neue SOEP‑Kurzbefragung (Flash Survey), vorgestellt im DIW-Wochenbericht 10/2026 (PDF, 453.42 KB), zeigt: Während rund 90 % der Bevölkerung Risiken in der Nutzung sozialer Medien durch Kinder und Jugendliche sehen, unterstützen nur 50 % ein Verbot bis 16 Jahren. Ein Verbot bis 12 Jahre findet dagegen mit 71 % breite Zustimmung.

Deutlich populärer als Altersgrenzen sind jedoch differenzierte Schutzmaßnahmen: Über 90 % befürworten eine stärkere Förderung von Medienkompetenz, verbindliche Vorgaben für Plattformbetreiber sowie mehr elterliche Kontrolle. Auch ein Smartphone‑Verbot in Schulen erhält mit 59 % starke Unterstützung.

Auffällig: Bewertungen in Haushalten mit Kindern im Alter von 9 bis 16 Jahren unterscheiden sich kaum von Haushalten ohne Kinder. Jüngere Befragte („Gen Z“) und Menschen mit niedrigerem Bildungsniveau sehen etwas häufiger Chancen in sozialen Medien.

Studienautor und Leiter des Bereichs Surveymethodik und -management im SOEP Christian Hunkler betont: „Soziale Medien werden in der Bevölkerung überwiegend als riskant eingeschätzt, zugleich besteht aber auch ein Bewusstsein für ihre Chancen. Die Debatte ist damit deutlich differenzierter, als es pauschale Forderungen nach Verboten nahelegen“.

Die Autor*innen plädieren in Anbetracht der Befragungsergebnisse für eine ausgewogene Regulierung – mit Fokus auf Aufklärung, Plattformverantwortung und moderaten Einschränkungen.

Die Infografik des DIW Wochenberichts 10/2026 lautet: Mehrheit der Bevölkerung sieht in sozialen Medien zugleich Risiken und Chancen. Ein Nutzungsverbot für Jugendliche über zwölf Jahren findet keine Mehrheit. Andere Regulierungsmaßnahmen hingegen schon. 1. Kernaussagen zur Wahrnehmung sozialer Medien 57 Prozent der Befragten sehen in sozialen Medien sowohl Risiken als auch Chancen. 19 Prozent sehen hauptsächlich Risiken. 4 Prozent sehen hauptsächlich Chancen. Fehlende Prozentpunkte entfallen auf Personen, die sich nicht positionierten oder weder Risiken noch Chancen sehen. 2. Zustimmung zu möglichen Regulierungsmaßnahmen Die Infografik zeigt folgende Zustimmungswerte: 71 Prozent: Verbot sozialer Medien bis 12 Jahre. 50 Prozent: Verbot bis 16 Jahre. 59 Prozent: Nutzungsverbot von Smartphones in der Schule. 94 Prozent: Förderung der Medienkompetenz. 95 Prozent: Mehr Kontrolle durch Eltern. 93 bis 94 Prozent: Verpflichtende Eingriffe durch Plattformbetreiber. 3. Kontextangaben Quelle: SOEP‑Kurzbefragung, September 2025. Lizenz: CC BY 4.0.

Infografik für Dollmann, J., Christian Hunkler, Nicolas Legewie, Julian B. Axenfeld, Andreas Franken und Felix von Heusinger (2026): Soziale Medien: Bevölkerung befürwortet Regulierung – Altersverbot aber nur bis zwölf Jahre mehrheitsfähig. DIW- Wochenbericht 10 / 2026, 135-145. (Audio-)Interview mit Christian Hunkler (DIW).

 

Mit wie viel Nettoeinkommen ist ein würdevolles Leben in Deutschland möglich?

Eine aktuelle SOEP-Kurzbefragung (Flash Survey) zeigt deutliche Diskrepanzen zwischen gesetzlich definiertem Existenzminimum und gesellschaftlichen Anspruchsvorstellungen. Zwar bewerten viele Menschen ihr eigenes Einkommen als ausreichend, doch erst ab rund 2 000 Euro Netto-Äquivalenzeinkommen empfinden die Befragten ein Leben als würdevoll. Unterhalb dieser Schwelle sehen zwei Drittel ein würdevolles Leben nicht für möglich.

Derzeit liegt das gesetzliche menschenwürdige Existenzminimum – inklusive Wohn- und Heizkosten – je nach Wohnort bei 1 000 bis 1 200 Euro für Alleinstehende. Die SOEP-Daten zeigen jedoch, dass die subjektiven Erwartungen der Bevölkerung deutlich höher liegen. Besonders Personen mit niedrigen Einkommen, Teilzeit- oder geringfügiger Beschäftigung sowie jüngere Altersgruppen schätzen ihre Lage kritischer ein.

Auch bei der Bewertung des Bürgergeld-Regelsatzes fallen die Einschätzungen unterschiedlich aus: Personen ohne Bürgergelderfahrung halten ihn häufiger für ausreichend als Bürgergeldbeziehende selbst, die nur zu drei Prozent zustimmen.

Die Ergebnisse, vorgestellt im DIW aktuell 118, liefern wichtige Hinweise für die anstehende Neubestimmung der Regelsätze 2026. Sie verdeutlichen, wie weit Anspruch und Realität auseinanderliegen – und welche Bedeutung eine gesellschaftlich akzeptierte Definition von „würdevollem Leben“ künftig haben wird.

Schupp, Jürgen und Sabine Zinn. 2026. Mehrheit sieht würdevolles Leben erst oberhalb von 2000 Euro netto – und damit klar über dem staatlichen Existenzminimum (PDF, 497.81 KB). DIW aktuell Nr. 118. Berlin: DIW Berlin. 

    DIW Berlin beruft Sabine Zinn in den Vorstand 

    Seit dem 1. Dezember 2025 hat Sabine Zinn ganz formal nicht nur die Leitung des Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) übernommen, sondern gehört nun auch offiziell dem Vorstand des DIW Berlin an. 

    Mit ihrer ausgewiesenen Expertise in der empirischen Sozialforschung und ihrer langjährigen Erfahrung in großen Panelstudien prägt sie maßgeblich die kontinuierliche Weiterentwicklung des SOEP, einer der der wichtigsten sozialwissenschaftlichen Längsschnittstudien weltweit. Zugleich bringt sie diese Perspektive künftig noch stärker in die strategische Ausrichtung des Instituts ein. 

    Mit diesem Schritt unterstreicht das DIW Berlin die Bedeutung exzellenter Forschungsinfrastrukturen und evidenzbasierter Politikberatung für seine Arbeit. 

     

    Thomas Rieger forscht an der UC Berkeley

    Thomas Rieger besucht von Januar bis Mai 2026 die UC Berkeley anlässlich eines Forschungsaufenthalts bei Emmanuel Saez. Zusätzliche finanzielle Unterstützung erhält er durch ein DAAD-Stipendium und das DIW Graduate Center. 

     

    Jürgen Schupp wird DIW Honorary Fellow 

    Letzte Woche verabschiedete das SOEP Jürgen Schupp, der zum Ende des Jahres in den Ruhestand geht. In feierlicher Runde bezeichnete er sich selbst humorvoll als „Dinosaurier“ des SOEP. Er war während der 41 Jahre am DIW Berlin zunächst lange Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Survey-Manager der Infrastruktureinheit tätig und leitete diese auch viele Jahre als Direktor. Seine beeindruckende Karriere als Wissenschaftler war von Anfang an mit dem SOEP verwoben: Nach seinem Abschluss als Diplom-Soziologe an der Johann Wolfgang Goethe-Universität (heute: Goethe-Universität) in Frankfurt am Main im Jahr 1983 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 3, „Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik“ in einem an der Goethe-Universität angesiedelten Teilprojekt. Dort begeisterte ihn bereits ein weiteres neugestartetes Projekt des Sfb 3 (geleitet vom SOEP-Gründer und DIW-Präsidenten Hans-Jürgen Krupp), das zur Keimzeile des SOEP wurde. Jürgen Schupp wechselte Ende 1984 ans DIW Berlin und war maßgeblich an der gelungenen frühen Ausweitung des SOEP in der ehemaligen DDR beteiligt. 1994 wurde er an der Ruhr-Universität Bochum promoviert, 2006 ernannte ihn der Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin zum Honorarprofessor für Soziologie. 

    Seit 2004 war er stellvertretender Leiter der Abteilung SOEP. Im Februar 2011 übernahm er gemeinsam mit Joachim R. Frick die Interimsleitung der forschungsbasierten Infrastruktureinheit SOEP. 2013 wurde er zum Universitätsprofessor (W3) für Soziologie, insb. Empirische Sozialforschung an der FU Berlin in Kooperation mit dem DIW Berlin berufen. Seitdem war er bis 2017 Direktor des SOEP. Unter seiner wissenschaftlichen Führung erhielt das SOEP bei verschiedenen Evaluationen wiederholt die Note „Exzellent“. Sein fortwährendes wissenschaftliches Erkenntnisinteresse führte dazu, dass aufgrund seiner Initiative kontinuierlich Innovationen ins SOEP eingeführt wurden, die die wissenschaftliche Exzellenz förderten und damit einen wichtigen Pfeiler des Erfolgs des SOEP bildeten. 

    Wir wünschen Jürgen Schupp beste Gesundheit und alles Gute für den nächsten Lebensabschnitt. Ganz im Sinne von Trude Herrs "Niemals geht man so ganz" ist anzumerken, dass Jürgen Schupp künftig den Titel „DIW Honorary Fellow“ tragen wird – seine Expertise wird dem DIW Berlin und dem SOEP somit erhalten bleiben.

    Jürgen Schupp (ehemaliger SOEP-Direktor) neben Marcel Fratzscher (DIW-Präsident) auf der SOEP-Weihnachtsfeier 2025
    © DIW Berlin

    Uta Rahmann verlässt das DIW Berlin 

    Sie ist aus dem SOEP kaum wegzudenken – seit Juli 1999 ist Uta Rahmann fester Bestandteil des Teams. Begonnen hat alles mit SOEPlit und der Unterstützung der damaligen Teamassistenz Christine Kurka. Früh entwickelte sie eine besondere Expertise darin, Diktate und handschriftliche Anmerkungen von Gert G. Wagner in digitale Texte zu übertragen. 

    Im Laufe der Jahre übernahm sie zahlreiche Aufgaben: Die Betreuung und Weiterentwicklung der SOEP-Webseite – vom eigens programmierten Python-Skript bis zu mehreren CMS-Relaunches –, die Organisation von SOEP-Schulungen (den Vorläufern der heutigen SOEPcampus-Veranstaltungen; mit Joachim Frick) und die Mitorganisation der SOEP-Konferenzen sowie die Begleitung der SOEPpapersund SOEP Survey Papers-Reihen. Hinzu kamen Vertretungen im Sekretariat, in der SOEPhotline (heute: SOEP Community Management) und im Datenvertrieb, Unterstützung bei Projektanträgen und Evaluierungen sowie Initiativen zur Verbesserung des internen Informationsaustauschs. 

    Den SOEPnewsletter unterstützte sie zunächst im Lektorat für Elke Holst und übernahm ihn später vollständig. 2012 sprang sie während der Evaluierung kurzfristig als Referentin für den Vorstand des DIW ein, bevor sie ins SOEP zurückkehrte. 

    Darüber hinaus ist sie seit vielen Jahren im Betriebsrat aktiv und hat in den letzten Jahren auch dessen Vorsitz übernommen – ein weiteres Beispiel für ihr langfristiges und nachhaltiges Engagement für das Institut. Am 31. März 2026 verlässt sie nach über 26 Jahren das SOEP – wir wünschen Uta für ihren neuen, sicherlich ebenso aktiven Lebensabschnitt alles Gute und vor allem beste Gesundheit! 

    Berufungen

    Philipp M. Lersch hat eine W3-Professur an der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit dem DIW angenommen. Wir gratulieren herzlich und freuen uns sehr, dass Philipp seine exzellente Forschung im Bereich Vermögensungleichheit am SOEP weiterführen wird.  

    Erfolgreiche Promotionen

    Neil Murrayhat am 10. Dezember 2025 seine Dissertation mit dem Titel „The Dynamics of Risk Preferences: Empirical Perspectives on Adaption and Behavior“ erfolgreich an der Freie Universität Berlin (FU Berlin) verteidigt. Die Kommission bestand aus Prof. Dr. Carsten Schröder (Betreuer und Erstgutachter, FU Berlin), Prof. Dr. Jan Marcus (Zweitgutachter, FU Berlin), Prof. Natalia Danzer, Ph.D. (FU Berlin), Prof. Dr. Peter Mohr (FU Berlin) und Lorenz Meister (Protokollführung, FU Berlin). 

    Cristóbal Moyahat am 11. Dezember 2025 seine Dissertation mit dem Titel „The Politics of Unjust InequalitiesFrom Injustice Perceptions to Protest and Redistribution“ erfolgreich an der Universität Bielefeld verteidigt. Die Kommission bestand aus Prof. Dr. Carsten Sauer (Betreuer und Erstgutachter, Universität Bielefeld), Prof. Dr. Stefan Liebig (Zweitgutachter, FU Berlin), Prof. Dr. Sonja Blum (Kommissionsvorsitz, Universität Bielefeld) und Dr. Robin Schulze Waltrup (Universität Bielefeld). 

    Wir gratulieren beiden herzlich zu diesen beeindruckenden Leistungen! 

    Weitere Auszeichnungen

    Sascha dos Santos gewinnt NEPS-Publikationspreis 2025 

    Sascha dos Santos und seine Co-Autor*innen wurden für ihren Beitrag im European Sociological Review mit dem Titel „Does training beget training over the life course? Cumulative advantage in work-related non-formal training participation in Germany and the UK“ von der interdisziplinären Jury des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) zu einem der beiden diesjährigen Gewinnerteams des NEPS-Publikationspreises auserkoren. Das NEPS (Nationales Bildungspanel) erhebt längsschnittliche Daten zu Bildungsprozessen und Kompetenzentwicklung in Deutschland.

    Die Preisübergabe fand im Rahmen der 10. Internationalen NEPS-Konferenz am LIfBi in Bamberg statt. Sascha dos Santos hielt zu der ausgezeichneten Vergleichsarbeit über die kumulativen Vorteile berufsbezogener Weiterbildungsmaßnahmen in Deutschland und Großbritannien eine Keynote, die als Teil der Vortragsreihe LIfBi Lectures auch online zugänglich war. Für ihn ist der NEPS Publication Award eine besondere Anerkennung der gemeinsamen Forschungsarbeit im Team. Zugleich sieht er darin ein Signal, dass Bildungs- und Arbeitsmarktforschung in Zeiten technologischen Wandels nicht bei der Erstausbildung stehen bleiben darf, sondern Weiterbildungsverläufe über den gesamten Erwerbsverlauf hinweg berücksichtigen muss, um soziale Ungleichheiten angemessen zu verstehen. 

    Sascha dos Santos hält Keynote auf der 10. Internationalen NEPS-Konferenz
    © LIfBi

    Mit Sascha dos Santos wurde nach Emilija Meier-Faust im Jahr 2024 zum zweiten Mal hintereinander ein/e SOEP-Wissenschaftler*in für den NEPS-Publikationspreisträger ausgewählt.

    Bibliographische Angaben

    dos Santos, S., Dieckhoff, M., Ehlert, M., & Mertens, A. (2024). Does training beget training over the life course? Cumulative advantage in work-related non-formal training participation in Germany and the UK. European Sociological Review, 40(3), 464-478. https://doi.org/10.1093/esr/jcae022 

     

    DIW Berlin Publication Awards 2025: Mehrere Preisträger*innen aus dem SOEP

    Im Dezember 2025 hat das DIW Berlin die Preise für die drei besten Wochenberichtsartikel sowie für die besten Journal-Publikationen des Jahres 2025 verliehen. Aus dem SOEP gibt es gleich drei Ausgezeichnete bei zwei Awards:

    Herzlichen Glückwunsch zu diesen großartigen Erfolgen!

    Willkommen beim SOEP

    Sophia Fauser ist seit dem 1. Februar Wissenschaftlerin im Forschungsprojekt WEALTHRAJECT und der Forschungsgruppe „Lebensverlauf und Ungleichheit“ am SOEP. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit Arbeitsmarktoutcomes und sozialer Ungleichheit und wendet Methoden der Längsschnittdatenanalyse an. Herzlich willkommen!

     

    SOEP-Abschiede

    Miriam Gauer hat zum 31. Dezember 2025 ihre Tätigkeit am SOEP beendet, bleibt dem SOEP aber weiterhin als Doktorandin (BAGSS) verbunden. 

    Barbara Stacherl hat das Team ebenfalls zum Ende des letzten Jahres verlassen und ist jetzt als Postdoktorandin am Institut für Gesundheitsökonomie der Leibniz Universität Hannover beschäftigt. 

    Angelina Hammon verlässt zum 31. März 2026 das SOEP und bleibt weiterhin an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg als Lehrbeauftragte tätig.  

    Alle Drei sind weiterhin assoziierte Gastwissenschaftlerinnen im SOEP – also zu unserer großen Freude kein Abschied ohne Wiedersehen.  

    Wir wünschen allen Ausgetretenen für die Zukunft nur das Beste! 

    Introducing ManyLabsDACH

    ManyLabsDACH ist ein groß angelegtes, gemeinschaftsbasiertes Crowd-Science-Projekt in der gesamten DACH-Region (Deutschland (D), Österreich (A) und die Schweiz (CH)) zur Maximierung von Datenvergleichbarkeit: Teilnehmende Forschungsteams entwickeln und bewerten experimentelle Designs, um zu gewährleisten, dass die jeweils am besten bewertete Studie mit standardisierten Materialien und Verfahren standortübergreifend umgesetzt wird. Unterstützt von zentralen Organisationen und Forschungsprogrammen wie Lab² (gefördert von der Leibniz-Gemeinschaft), dem SFB Rationalität und Wettbewerb (DFG-finanziert) sowie dem SOEP (DIW Berlin), hat ManyLabsDACH zum Ziel, rund 20 experimentelle Labore zu vernetzen und einen umfangreichen Datensatz von etwa 5.000 Beobachtungen zu erheben.

    Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.manylabsdach.com.

    Bei Fragen oder Interesse am Austausch wenden Sie sich gerne an Levent Neyse oder das ManyLabs DACH – Projekt-Team.

     

    Call for papers: Advancing Reliability in the Social Sciences: Meta-Science, Transparency, and Crowd Research

    Der Journal of Economic Psychology lädt zu Einreichungen von Beiträgen für ein Special Issue zu Meta-Science, Open Science und kollaborativen Forschungsdesigns ein. Gesucht werden empirische Arbeiten, die die Reliabilität, Transparenz und Glaubwürdigkeit sozialwissenschaftlicher Forschung stärken.

    Eingereicht werden können u. a. Replikations- und Robustheitsstudien, Meta-Analysen, Crowd-Research-Designs (z. B. Many Labs), Arbeiten zu Heterogenität, methodischer Meta-Forschung (Präregistrierung, Berichtsstandards), Experten gestützten Verfahren sowie Open-Science-Infrastrukturen. Auch Studien zur Generalisierbarkeit von Befunden oder innovativen kumulativen Forschungsansätzen sind willkommen.

    Einreichungsfrist: 31. Mai 2026

    Für  weitere Informationen lesen Sie den kompletten Call for Papers und kontaktieren Sie bitte das Gast-Herausgeberteam: Maja Adena (WZB Berlin Social Science Center; TU Berlin), Frank M. Fossen (University of Nevada-Reno, USA) oder Levent Neyse (WZB Berlin Social Science Center; SOEP/DIW Berlin).

     

    Call for Proposals: FlexFunds im Bereich Forschungsdatenmanagement (KonsortSWD)

    KonsortSWD – NFDI4Society unterstützt die Weiterentwicklung und Integration von Tools für das Forschungsdatenmanagement (FDM) und fördert Projekte, die zur Verbesserung, Erweiterung oder nachhaltigen Nutzung von FDM‑Werkzeugen beitragen, insbesondere im Umgang mit sensiblen Daten.

    Die Frist für die Einreichung ist der 15. April 2026.

    Alle weiteren Informationen – einschließlich der Bewertungskriterien, formalen Anforderungen sowie des Antragsformulars – finden Sie auf unserer Website.

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    Call for papers: Annual workshop of the European Research Network on Transitions in Youth (TiY) – 9-11 September 2026, Mannheim (Germany)

    The European Research Network on Transitions in Youth invites submissions for their 33rd annual workshop on Risks, Resilience and Opportunities: Youth Transitions in a Changing World. This year the workshop will be hosted by the University of Mannheim. Keynote speaker: Jan Stuhler, Professor of Economics at Universidad Carlos III de Madrid.

    You are warmly invited to submit an abstract (no longer than 500 words) for a paper or poster via the conference website by 15 March 2026.

    Workshop local organizers: Irena Kogan, Tamara Gutfleisch, and Markus Weißmann.

     

    CfP 7. Forum „Higher Education and the Labour Market“ (HELM), 23./24.6.2026, Nürnberg

    Hiermit möchte wir Sie auf den aktuellen Call for Papers des gemeinsam vom DZHW und IAB veranstalteten 7th Forum „Higher Education and the Labour Market“ (HELM) mit dem Schwerpunktthema „Intended and Unintended Consequences of Higher Education Reforms“ aufmerksam machen.

    Die Tagung wird am 23. und 24.06.2026 in Nürnberg stattfinden. Die Tagungssprache ist Englisch. Einreichungsfrist für Beiträge ist der 31. März 2026. Bitte senden Sie Ihr Abstract (max. 500 Wörter) an helm@iab.de.

    Den vollständigen Call for Papers finden Sie unter https://eveeno.com/helm-2026.

     

    German Stata Conference 2026

    We would like to announce the 23rd German Stata Conference to be held Friday, June 19, 2026, at Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft München e.V.

    All Stata users, from Germany and elsewhere or those interested in learning about Stata, are invited to attend. Presentations for any skill level are sought on topics that include the following: User-written Stata programs, case studies of research or teaching using Stata, discussions of data management problems, reviews of analytic issues, surveys or critiques of Stata facilities in specific fields and related topics.

    The conference language will be English.

    Conference Workshop JUNE 18, 2026, Conference JUNE 19, 2026

    Scientific Organizers: Johannes Giesecke (Humboldt Universität), Ulrich Kohler (University of Potsdam), Christian Ganser (LMU Munich), Daniel Krähmer (LMU Munich)

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