Konjunkturprognosen

Das DIW Konjunkturbarometer wird monatlich veröffentlicht und stellt einen Indikator dar, welcher auf der aktuellen Konjunkturtendenz in Deutschland basiert. Es zeigt die Wachstumsrate des realen Bruttoinlandsprodukts und stellt damit die gesamtwirtschaftliche Entwicklung dar. Zusätzlich veröffentlicht das DIW Berlin jedes Quartal aktuelle Konjunkturprognosen für das jeweils laufende und folgende Jahr, die Frühjahrs-, Sommer-, Herbst- und Wintergrundlinien.

Pressemitteilung

DIW Konjunkturbarometer Juli: Industrieschwäche strahlt auf gesamte deutsche Wirtschaft aus

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) sinkt im Juli weiter spürbar, auf nunmehr nur noch 90 Punkte – den tiefsten Stand seit gut sechseinhalb Jahren. Für das laufende dritte Quartal

31.07.2019
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DIW Konjunkturbarometer Juni: Industrieflaute bremst deutsche Wirtschaft

Die Signale aus der Industrie sprechen für ein schwaches Wachstum der deutschen Wirtschaft im zweiten Quartal: Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) gibt im Juni weiter nach und liegt mit 96 .

26.06.2019
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DIW Konjunkturbarometer Mai: Deutsche Wirtschaft legt trotz Auftragsflaute weiter zu

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) verharrt im Mai mit 99 Punkten unterhalb der 100-Punkte-Linie, die für einen durchschnittlichen Anstieg der Wirtschaftsleistung steht. Im laufenden ...

29.05.2019
Pressemitteilung

Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2019: Konjunktur deutlich abgekühlt - Politische Risiken hoch

Pressemitteilung der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle, ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der ...

04.04.2019
Pressemitteilung

DIW Berlin korrigiert Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft nach unten, bleibt aber optimistisch

Bruttoinlandsprodukt steigt dieses Jahr um voraussichtlich 1,0 Prozent und 2020 um 1,8 Prozent – Abschwächung der Weltwirtschaft belastet deutsche Exportindustrie in besonderem Maße – Beschäftigungsaufbau geht weiter, ...

14.03.2019
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DIW Konjunkturbarometer Februar: Industrie überwindet Flaute, Rezession droht nicht

Im Februar hat sich das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) spürbar erholt, bleibt mit etwa 99 Punkten aber noch knapp unter der 100-Punkte-Schwelle, die für einen durchschnittlichen ...

27.02.2019
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DIW Konjunkturbarometer Januar: Starker Jahresauftakt trotz schwacher Signale aus der Industrie

Nach einem schwachen Schlussquartal der deutschen Wirtschaft stehen die Zeichen nach Einschätzung der Konjunkturexperten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zum Jahresauftakt deutlich besser. Das DIW ...

30.01.2019
Pressemitteilung

DIW Konjunkturbarometer Dezember: Deutsche Wirtschaft beendet das Jahr mit ordentlichem Wachstum

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) signalisiert für das Schlussquartal mit einem Indexstand von 101 Punkten ein Wachstumstempo, das trotz einiger Schwächesignale in den vergangenen ...

20.12.2018
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Deutsche Wirtschaft: Hochkonjunktur vorbei, Rezessionsgefahr gering

DIW Berlin korrigiert Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft nach unten – Ende der Hochkonjunktur nach Periode des überdurchschnittlichen Wachstums, unter dem Strich steht deutsche Wirtschaft aber nach wie vor vergleichsweise .

12.12.2018
Pressemitteilung

DIW Konjunkturbarometer November: Deutsche Wirtschaft wächst – trotz Rückschlag im dritten Quartal – 2018 deutlich

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) signalisiert für das Schlussquartal mit einem Indexstand von 102 Punkten ein überdurchschnittliches Wachstum: Nachdem das Bruttoinlandsprodukt im ...

28.11.2018
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DIW Konjunkturbarometer Oktober: Deutsche Wirtschaft setzt zum Jahresendspurt an

Im Oktober weist das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) für das dritte Quartal einen Indexstand von 104 Punkten auf – geringfügig weniger als für das zweite Quartal, in dem die

31.10.2018
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Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2018: Aufschwung verliert an Fahrt

Pressemitteilung der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle, ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der ...

27.09.2018
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DIW Konjunkturbarometer September: Konjunkturdelle in der Industrie

Im September weist das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) weiter auf eine sich abschwächende Dynamik hin: Das Barometer ist seit dem Schlussquartal 2017 rückläufig und liegt für

26.09.2018
Pressemitteilung

DIW Konjunkturbarometer August: Deutsche Wirtschaft trotz hoher Unsicherheiten stabil

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat im August erneut etwas nachgegeben, zeigt aber weiterhin ein überdurchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft an. Für das dritte Quartal

29.08.2018
Pressemitteilung

DIW Konjunkturbarometer stabilisiert sich im Juli – Deutsche Wirtschaft wächst weiter, allerdings mit etwas geringerem Tempo

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat sich im Juli etwas aufgehellt und verharrt für das zweite und dritte Quartal bei rund 104 Punkten. Die deutsche Wirtschaft dürfte also weiterhin

31.07.2018
Pressemitteilung

DIW Konjunkturbarometer Juni 2018: Wirtschaftsentwicklung nur noch durchschnittlich

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat sich im Juni erneut leicht eingetrübt: Es liegt mit 101 Punkten nur noch geringfügig über der 100-Punkte-Marke, die für ein ...

27.06.2018
Pressemitteilung

DIW Berlin senkt wegen hoher Unsicherheit Wachstumsprognose für dieses und nächstes Jahr

Prognose für BIP-Wachstum in Deutschland auf 1,9 Prozent für 2018 und 1,7 Prozent für 2019 gesenkt – Exportwachstum leidet unter Handelskonflikt mit den USA und hoher Unsicherheit im Euroraum – Deutsche Binnenkonjunktur ...

13.06.2018
Pressemitteilung

DIW Konjunkturbarometer Mai 2018: Deutsche Wirtschaft schaltet einen Gang runter

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) weist im Mai auf eine leichte Abkühlung der deutschen Wirtschaft hin: Es sinkt etwas, liegt mit nunmehr 102 Punkten aber noch über der 100-Punkte ...

30.05.2018
Pressemitteilung

DIW Konjunkturbarometer April 2018: Aufschwung geht mit gedrosseltem Tempo weiter

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) bleibt in luftiger Höhe, signalisiert aber eine Abschwächung der Wachstumsrate. Für das erste Quartal liegt es bei 126 Punkten, für das ...

26.04.2018
Pressemitteilung

Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2018: Konjunkturforscher heben Prognose leicht an

Pressemitteilung der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle, ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der ...

19.04.2018

DIW Konjunkturbarometer


28. August 2019
26. September 2019
30. Oktober 2019
27. November 2019
20. Dezember 2019

Das DIW-Konjunkturbarometer ist ein Index, der konstruiert wurde, um die aktuelle konjunkturelle Lage und Tendenz abzubilden. Der Indexwert berechnet sich aus einer Vielzahl an Datenreihen auf monatlicher Basis (siehe auch: Wie berechnet sich das DIW-Konjunkturbarometer?). Es dient u.a. dazu, einen aktuellen Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung zu geben, da zu diesem Zeitpunkt noch keine offiziellen Daten des Statistischen Bundesamtes vorliegen und mithin mehrere Monate später erst veröffentlicht werden. Im Ergebnis wird eine Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Dynamik im jeweiligen Quartal zu einem weitaus früheren Zeitpunkt möglich. Das DIW-Konjunkturbarometer wird monatlich zu festgelegten Daten aktualisiert und veröffentlicht.

Das DIW-Konjunkturbarometer ist ein Index, der auf der Basis von mehreren hundert Variablen auf monatlicher Basis errechnet wird. Dabei fließen insgesamt 311 Variablen aus den Bereichen Industrie & Produktion (134 Reihen), Dienstleistungen (141 Reihen), Arbeitsmarkt (31 Reihen) und den Aktienmärkten (5 Reihen) ein. Für sich genommen sind die Fülle an Informationen und die teils gegenläufigen Signale aus allen 311 Reihen kaum zu interpretieren. Um zu einer Einschätzung zu gelangen müsste man die vergangenen und aktuellen Entwicklungen der einzelnen Reihen gegeneinander abwägen, um zu einem Schluss über die Gesamtlage zu kommen. Hierzu bedarf es u.a. einer sorgfältigen Gewichtung der einzelnen Reihen. Während dies im Einzelfall einfach sein kann, da es plausibel scheint, dass bspw. Umfragewerte zum Geschäftsklima in der Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwarenindustrie weniger Aussagekraft für die deutsche Konjunktur haben als die Auftragseingänge in der Gesamtindustrie in Deutschland, kann es aber auch schwerfallen, bspw. wenn ein Rückgang in den Auftragseingängen der Industrie einer Aufhellung des ifo-Geschäftsklimaindex gegenübersteht. Eben diese Gewichtung der einzelnen Reihen nimmt das DIW-Konjunkturbarometer vor. Es bedient sich hierzu einer statistischen Methode zur Dimensionsreduktion: der Hauptkomponenten- oder Faktoranalyse. Dabei werden zunächst aus den vier Bereichen -- Industrie & Produktion, Dienstleistungsgewerbe, Arbeits- und Aktienmarkt -- unabhängige Subindizes gebildet. Diese Subindizes sind gewichtete Summen der Werte der Reihen innerhalb eines Bereichs. Die Gewichtung der Reihen ist so gewählt, dass der resultierende Index den geringsten mittleren quadratischen Abstand zu allen Reihen des jeweiligen Bereichs hat. Diese Subindizes erlauben es den Stand der beispielsweise 134 Reihen im Bereich Industrie & Produktion durch eine weitaus kleinere Zahl an Indizes zu repräsentieren. Nachdem die Subindizes gebildet wurden, wird das letztliche DIW-Konjunkturbarometer aus den Subindizes aller Bereiche gewonnen. Es ist damit eine gewichtete Summe der Subindizes, wobei die Gewichtung der Subindizes erneut so gewählt ist dass das Barometer sich möglichst nah die jeweiligen Subindizes schmiegt. Weitere Details zur Erstellung des Konjunkturbarometers finden Sie im zugehörigen DIW Diskussionspapier (Viefers et al., 2014).

Der mittlere Wert des DIW-Konjunkturbarometers ist 100. Es ist der neutrale Wert des Barometers und zeigt eine durchschnittliche konjunkturelle Lage an. Sukzessive höhere Werte des Barometers über 100 bedeuten eine zunehmend überdurchschnittliche Konjunkturlage, während niedrigere Werte des Barometers unter 100 auf eine zunehmend unterdurchschnittliche Konjunkturlage hindeuten. Die Werte des Barometers dienen daher vornehmlich dazu, die Konjunkturlage über die Zeit hinweg zu vergleichen. Das Barometer hat keine absolute Skala und ist nicht exakt an eine Größe wie das Bruttoinlandsprodukt gekoppelt ist. Die gefärbten Balken in der Abbildung des Barometers zeigen die Beiträge der jeweiligen Sektoren. Sie basieren auf den Subindizes der einzelnen Sektoren und deren Gewichtung im Barometer. Negative Werte deuten darauf hin, dass die durchschnittliche Lage des Sektors unterdurchschnittlich ist und negativ auf das Barometer wirkt, während positive Werte der Beiträge auf eine überdurchschnittliche Lage hindeuten und das Barometer steigen lassen.

Das DIW Konjunkturbarometer folgt der Wachstumsrate des Bruttoinlandsproduktes über die Zeit relativ stark (siehe Abbildung 1).

Das Streudiagramm in Abbildung 2 zusammen mit der eingezeichneten Regressiongeraden (blaue Linie) verdeutlicht den Zusammenhang zwischen den Wachstumsraten und den entsprechenden Werten des Barometers. Der statistische Zusammenhang gemessen am Korrelationskoeffizienten ist mit 0.74 hoch.

Abbildung 1: Zeitlicher Verlauf von BIP und DIW Konjunkturbarometer
Copyright: DIW Berlin

Abbildung 2: Streudiagramm
Copyright: DIW Berlin

Dies kann zwei Gründe haben. Erstens revidieren die statistischen Ämter und weitere Quellen ihre Daten über die Zeit. Dies führt auch innerhalb des Barometers zu Veränderungen durch die Revision der Reihen. Zweitens wird das Barometer mindestens einmal jährlich neu kalibriert, d.h. die Gewichtung der Reihen wird mindestens einmal jährlich auf Basis der verfügbaren Daten neu bestimmt. Wir bieten für historische Vergleiche die Daten aus dem Konjunkturbarometer (Barometerwerte und Beitrage aus den Sektoren) auf Basis der unrevidierten Daten zu jedem Zeitpunkt auf Anfrage an.

In den Grundlinien veröffentlicht die Abteilung Konjunkturpolitik vierteljährlich die aktuelle Konjunkturprognose des DIW Berlin. Das im DIW Wochenbericht erscheinende Gutachten präsentiert eine detaillierte Analyse und Prognose der wirtschaftlichen Lage in Deutschland und der Welt sowie eine Diskussion wirtschaftspolitischer Handlungsoptionen. Darüber hinaus enthält der Bericht tabellarisches Material, etwa zur historischen und zukünftigen Entwicklung der wichtigsten Verwendungs- und Entstehungskomponenten des deutschen Bruttoinlandsprodukts, der Arbeitsmarktentwicklung oder der Entwicklung der öffentlichen Finanzen. Die Grundlinien prägen die Außenwahrnehmung des DIW Berlin in hohem Maße und stellen das wichtigste Kommunikationsinstrument im konjunkturpolitischen Kontext dar.

Kontakt

Simon Junker

Stellvertretender Abteilungsleiter in der Abteilung Konjunkturpolitik