Geburten in Ost- und Westdeutschland: erleichtert eine hohe Risikobereitschaft die Entscheidung für ein Kind?

DIW Wochenbericht 11 / 2012, S. 18-23

Christian Schmitt

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Abstract

Die von wirtschaftlichen Umbrüchen geprägten Jahre nach der Wiedervereinigung waren für viele Ostdeutsche mit zunehmender Unsicherheit verbunden, während die Veränderungen in Westdeutschland weitaus weniger gravierend waren. In der Folge kam es in den 90er Jahren zu einem massiven Rückgang der Geburten in Ostdeutschland. Wie sich vor diesem Hintergrund die individuelle Risikoneigung auf die Entscheidung für oder gegen ein Kind auswirkte, wurde bisher kaum beachtet. Es zeigt sich, dass eine hohe Risikotoleranz - vor dem Hintergrund ökonomischer Zäsuren und der politischen Transformationen der Nachwendejahre - vor allem unter ostdeutschen Männern positiv auf die Entscheidung für eine Elternschaft wirkt.



JEL-Classification: D3;D81;I38;J13;J22
Keywords: Risk attitudes, fertility, first birth, economic uncertainty, East and West Germany
Frei zugängliche Version: (econstor)
http://hdl.handle.net/10419/58099


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