Algorithmen in Form mathematisch-statistischer Verfahren diskriminieren nicht, heißt es oft. Das stimmt aber nicht. Algorithmen sind weder per se neutral, noch ist es unmöglich, dass sogenannte selbstlernende Systeme diskriminieren, ganz im Gegenteil. Gerade bei diesen ist die Gefahr einer systematischen Diskriminierung durch die erlernten Modell groß, denn sie wer den auf historischen ...
Zwanzig Jahre nach Gründung des europäischen Währungsraum zieht dieser Wochenbericht mittels einer empirischen Analyse Bilanz. Eine oft gehörte These besagt, dass die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank nur schlechter sein kann als die ihrer nationalen Vorgänger, weil die Länder der Eurozone unterschiedlichen Konjunkturzyklen ausgesetzt sind, aber nur ein gemeinsamer Zinssatz für den gesamten ...
Leistungsfähige Infrastrukturen – unter anderem Straßen, Brücken, Strom und digitale Netze – sind zentrale Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit und die Wachstumspotentiale eines Landes. Dies gilt gerade für eine technologisch führende Volkswirtschaft wie Deutschland mit relativ hohen Steuern und Löhnen: Da das Land nicht mit einer billigen Arbeitskraft punkten kann, ist eine gute Infrastruktur ...
(together with C. Katharina Spieß and Sevrin Waights) We examine the impact of day care usage on parenting activities. We measure parenting activities as the amount of time that parents spend on child rearing and, in particular, on educational activities with children. Using time-use data and panel data of a household survey, we estimate the effects at the extensive (use vs. non-use)...
(together with Thilo Albers (HU Berlin) und Moritz Schularick (Uni Bonn)) This paper provides the first long-run wealth inequality series for Germany. We combine wealth tax data, survey data, national accounts' household balance sheets, and lists of large wealth holders to study the accumulation and distribution of wealth in Germany from 1895 to 2017. We find that wealth concentration in...
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