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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 4 / 2023
Dieser Beitrag analysiert die Bedeutung der industriellen Beziehungen bei der sozialökologischen Transformation und insbesondere der Dekarbonisierung der deutschen Wirtschaft. Er zeigt, dass die Sozialpartner durch die Nutzung von bewährten kooperativen Praktiken im Rahmen etablierter industrieller Beziehungen zur Formulierung und Umsetzung von Strategien beitragen können, die Nachhaltigkeit fördern, ...
2023| Arno Brandt, Hagen Krämer
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 4 / 2023
Nicht nur die digitale und ökologische Transformation greifen tief in die Gewohnheiten der ökonomischen Akteure und in die gesamtwirtschaftliche Arbeitsteilung ein, sondern auch der demografische Wandel und eine drohende Deglobalisierung. In Verbindung mit den Nachwirkungen aus exogenen Schocks – wie der Corona-Pandemie oder des Kriegs in der Ukraine – droht der deutschen Volkswirtschaft eine längere ...
2023| Michael Hüther, Hagen Lesch
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 4 / 2023
Aus Gewerkschaftsperspektive beschäftigt sich dieser Beitrag mit den umkämpften Machtverhältnissen des deutschen Modells der Sozial- bzw. Konfliktpartnerschaft. In welchen Dynamiken sich die Arbeitsmarktparteien im Laufe der Zeit begegneten und was daraus für das Handeln im Heute mitgenommen werden kann, wird in der Auseinandersetzung mit Entstehung, Erfolgen, Erosionen und der Relevanz des Sozialpartnerschaftsmodells ...
2023| Yasmin Fahimi
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 4 / 2023
Fachkräftemangel, demografischer Wandel und Strukturwandel – der Wirtschaftsstandort Deutschland steht aktuell vor großen strategischen Herausforderungen. Aber auch die Sozialpartnerschaft in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Bereits seit Ende der 90er-Jahre lässt sich eine rückläufige Geltung von Tarifverträgen beobachten, was unmittelbare Auswirkungen auf die Struktur und Organisation ...
2023| Steffen Kampeter
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 4 / 2023
Das kollektivvertragliche Lohnverhandlungssystem, das für nahezu alle Beschäftigten gilt, stellt ein zentrales Steuerungselement der österreichischen Wirtschaftspolitik und der Sozialpartnerschaft dar. Es zielt auf die Erhöhung der Kaufkraft der Haushalte und den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der Branchen ab. Wir stellen zunächst die Institutionen und Akteur:innen der Lohnpolitik vor. Dann zeigen ...
2023| Daniel Witzani-Haim, Markus Marterbauer
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 4 / 2023
Die Arbeitsformen in der Plattformökonomie stellen etablierte Akteure und Institutionen der Arbeitsbeziehungen vor große Herausforderungen. Plattformarbeit bricht mit zentralen Merkmalen regulärer Beschäftigung, da sie jenseits arbeitsvertraglicher Bindungen und physischer Betriebe geleistet wird und volatil in individuelle Erwerbsarrangements eingebettet ist. Während die bisherige Forschung vor allem ...
2023| Fabian Beckmann, Fabian Hoose
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 4 / 2023
Der Beitrag befasst sich mit dem Problem der Alterssicherung vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung. Zunächst wird auf die Bedeutung der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) und Möglichkeiten ihrer Stabilisierung hingewiesen. Um eine lebensstandardsichernde und auskömmliche Rente zu gewährleisten, kommt der betrieblichen Altersversorgung (bAV) allerdings eine wachsende Bedeutung zu. Es ...
2023| Judith Kerschbaumer, Norbert Reuter
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 4 / 2023
Für die konflikthafte Institutionalisierung der Sozialpartnerschaft war die Organisationsmacht von Gewerkschaften und Sozialdemokratie unter Arbeiter*innen essentiell. Seit den 1980er-Jahren scheint diese Machtbasis zu erodieren. Seit 2013 zeichnet sich eine zusätzliche Herausforderung ab. Immer mehr Arbeiter*innen wählen die rechtspopulistische AfD. Diese wendet sich gegen die Voraussetzungen der ...
2023| Tobias Kaphegyi
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DIW Discussion Papers 2076 / 2024
We contribute to the research on gender representation in economics by documenting the share of women among economists in a variety of leadership positions in the academic, but also in the private and public sectors, both globally and by region. For the years 2019 to 2023, we find women economists’ representation overall to be low in all sectors and no clear-cut trends over time. In academia, we find ...
2024| Jana Schuetz, Virginia Sondergeld, Insa Weilage
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Berlin Macro Seminar
30.04.2024| Olivier Armantier (Federal Reserve Bank of New York)