Das DIW Berlin rechnet für 2010 und 2011 mit einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,7 und 1,8 Prozent. Damit setzt die deutsche Wirtschaft ihren moderaten Erholungskurs der vergangenen Quartale fort. Zwar hat die Produktion im Winter überraschenderweise nur stagniert, dies ist aber auf Sondereffekte etwa im Zusammenhang mit den Konjunkturprogrammen zurückzuführen. Angesichts des moderaten ...
Partnerschaften zwischen Migranten und Einheimischen gelten gemeinhin als Ergebnis erfolgreicher sozialer Integration und möglicherweise treibende Kraft hinter ökonomischem Erfolg. So verfügen inter-ethnisch lebende Migrantinnen und Migranten über eine höhere Schulbildung, einen besseren beruflichen Status und durchschnittlich höhere Löhne als solche in intra-ethnischen Beziehungen. Daten des Sozio-Oekonomischen ...
Mit der vor fünf Jahren in Kraft getretenen Hartz- IV-Reform waren große Erwartungen verbunden. Tatsächlich ist im letzten Aufschwung die Zahl der arbeitslosen Hartz-IV-Bezieher kräftig gesunken. In den vorhergehenden Konjunkturzyklen hatte der Bestand derjenigen Arbeitslosen, die staatliche Sozialleistungen erhielten, im Aufschwung dagegen lediglich stagniert. Das ist für sich genommen aber nur ein ...
Das DIW Berlin rechnet für 2010 und 2011 mit einem Wirtschaftswachstum von jeweils rund zwei Prozent. Maßgebliche Triebkräfte kommen von der Binnennachfrage, die - mit Ausnahme der Unternehmensinvestitionen - in großem Umfang durch staatliche Stabilisierungsprogramme sowie durch die automatischen Stabilisatoren gestützt wird. Die wichtigste Säule bildet der private Verbrauch, der von beträchtlichen ...