1980 wurde in der DDR eine Fünfjahrplanperiode beendet, deren Wachstumsziele zum Teil schon zu Beginn nicht mit den Realitäten übereinstimmten. Preissteigerungen auf dem Weltmarkt und im Inland, Veränderungen in der Wirtschafts- und Strukturpolitik kennzeichneten die Entwicklung in diesen fünf Jahren. Insgesamt ist das Wachstum bei tendenziell eher fallenden Raten geringer gewesen, als es in den Plänen ...
1977 hat die Bundesregierung die fünf großen unabhängigen wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsinstitute beauftragt, einen Bericht über den strukturellen Wandel der Volkswirtschaft der Bundesrepublik Deutschland zu erarbeiten. 1979 wurden erste Zwischenberichte vorgelegt. Ende 1980 haben die Institute ihren jeweiligen Strukturbericht abgeschlossen und dem Auftraggeber überreicht. Ober wichtige Ergebnisse ...
Wie alle Industriestaaten hat auch die DDR mit dem Problem der Verteuerung der Energierohstoffe zu kämpfen. Ziel der Energiepolitik der DDR ist es daher, die inländischen Ressourcen - insbesondere die Braunkohlevorkommen - verstärkt zu nutzen, den Anstieg des Energieverbrauchs zu begrenzen und neue Energiequellen - in erster Linie Kernkraft - einzusetzen. Die Sowjetunion hat angekündigt, daß sie mit ...
Die Zunahme der Aufwendungen für soziale Sicherung wird häufig kritisiert. Ihr Umfang wird mit dafür verantwortlich gemacht, daß ungünstige Wirtschaftslagen nur schwer überwunden werden können, weil die Leistungsbereitschaft der Arbeitnehmer sowie die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen beeinträchtigt würden und der finanzpolitische Spielraum eingeengt werde. Die Entwicklung zeigt jedoch, daß es für ...
Von 1970 bis 1980 stieg die Zahl der Arbeitslosen in 15 westlichen Industrieländern um etwa 9 Millionen auf fast 17 Millionen. Die Brisanz des Arbeitslosenproblems wird 1981 noch zunehmen. Auch für die nächsten Jahre ist ein zur Annäherung an die Vollbeschäftigung erforderliches Wirtschaftswachstum kaum zu erwarten. Um die Arbeitslosigkeit und ihre unerwünschten sozialen Auswirkungen wenigstens zu ...
Die Arbeitsproduktivität im produzierenden Gewerbe der Bundesrepublik Deutschland zeigt seit 1950 eine ungebrochene Entwicklung. Die Beschäftigung nahm im Trend aber nur bis 1965 zu, hielt das erreichte Niveau bis Anfang der 70er Jahre und nahm danach um 1 Million ab. Dieser Rückgang wurde nur zum Teil durch Mehrbeschäftigung in anderen Wirtschaftsbereichen kompensiert, die Arbeitslosigkeit nahm zu. ...