Die agrarpolitische Diskussion, die im Zusammenhang mit der Einführung des Europäischen Währungssystems geführt wird, vermittelt weithin den Eindruck, daß ein Abbau des Währungsausgleichs ohne eine Reform wesentlicher Elemente der gemeinsamen Agrarpolitik möglich sei. Tatsächlich wird aber, da die nationalen Konjunkturdivergenzen auf absehbare Zeit fortbestehen dürften, der Währungsausgleich nur abgebaut ...
Im Gegensatz zu den westlichen Ländern liegen die wirtschaftlichen Sorgen in den Staaten des politischen Osteuropas im wesentlichen auf der Angebotsseite: Die Produktion von Industrie und Landwirtschaft reicht in vielen Fällen mengenmäßig, in der Regel aber auch qualitätsmäßig nicht aus, den wachsenden Bedarf von Wirtschaft und Bevölkerung zu decken. Diese Angebotslücken werden durch unzureichende ...
Auf der gegenwärtig in Manila stattfindenden Welthandels- und Entwicklungskonferenz (UNCT AD-V) zählt der Ressourcentransfer in die Dritte Welt - neben den Problemen des internationalen Handels, der Rohstoffwirtschaft und der Verschuldung - zu den zentralen Themen. Stand noch bis vor kurzem die zögernde Haltung der Bundesregierung bei der Finanzierung des Gemeinsamen Rohstoff-Fonds im Vordergrund der ...
Mit dieser Untersuchung wird die Berichterstattung des DIW über das Einkommen der privaten Haushalte aus Geldvermögen und aus Wohnungsvermietung aktualisiert und vertieft. Zunächst wird ein Überblick über die Geldvermögensbildung und die Kreditaufnahme sowie über die Bestände an Geldvermögen und Verbindlichkeiten der privaten Haushalte gegeben. Als Erweiterung bisheriger Veröffentlichungen werden sodann ...
Bereits nach der Erdölkrise vom Herbst 1973 hatte das DIW untersucht, wie sich die - damals drastische - Erhöhung des Rohölpreises im Falle einer Überwälzung der entsprechenden Zusatzkosten auf die sektoralen Preisniveaus auswirkt. Im Zusammenhang mit der politischen Umwälzung im Iran ist erneut Bewegung in den Erdölmarkt gekommen. Die Situation ist jedoch derzeit grundlegend anders als 1973: Zwar ...