Die Sowjetunion benutzt ihre starke politische Stellung gegenüber den anderen Ländern des Ostblocks offensichtlich dazu, im Außenhandel mit diesen Ländern möglichst günstige "terms of trade" zu erreichen. Eine Analyse des sowjetischen Außenhandels in den Jahren 1955 bis 1961 zeigt, daß ein großer Teil der sowjetischen Ausfuhren in die Ostblockländer zu Preisen abgewickelt worden ist, die über den mit westlichen Industrieländern bzw. mit den Entwicklungsländern vereinbarten Preisen gelegen haben. Die den kommunistischen Handelspartnern bei der sowjetischen Einfuhr gewährten Preisvorteile fielen demgegenüber weniger ins Gewicht.
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