Bis zum Ende des 7. Fünfjahrplans (1986 bis 1990) will die Volksrepublik China die Zahl der ausländischen Touristen auf 5 Millionen erhöhen, "um die Deviseneinnahmen zu steigern und den freundschaftlichen Verkehr unter den Völkern verschiedener Länder zu fördern". Mit den erwarteten Deviseneinnahmen ist das wichtigste ökonomische Motiv für dieses - wahrscheinlich zu hochgesteckte - Ziel genannt: Die ...
Nach vorläufigen Rechnungen sind die Sozialhilfeausgaben im Jahr 1985 um knapp 11 vH auf 20,1 Mrd. DM gestiegen. Stärker noch als die gesamten Sozialhilfeaufwendungen haben die Ausgaben für die Hilfe zum Lebensunterhalt expandiert (19 vH). Seit 1980 haben sie sich fast verdoppelt und nahmen auch doppelt so rasch zu wie die übrigen Ausgaben. Diese Steigerung hat die Sozialhilfe zum Diskussionsgegenstand ...
Das gesamtwirtschaftliche Wachstum wird seit dem letzten Jahr auch von der Konsumnachfrage getragen; vor allem im zweiten und dritten Quartal gingen merkliche Impulse von der Verbrauchskonjunktur aus. Die Voraussetzungen für eine weitere Belebung in diesem Jahr sind günstig. Durch die kräftige Zunahme der verfügbaren Einkommen erwachsen den privaten Haushalten höhere Ausgabenspielräume, die aufgrund ...
Im September 1985 wurde in der VR China nach mehr als zweijähriger Vorbereitung sowie nach ausführlichen Diskussionen mit Experten - auch des Auslands und vor allem der Weltbank - der Entwurf für den 7. Fünfjahrplan (1986-1990) veröffentlicht. Im April 1986 verabschiedete der Nationale Volkskongreß diesen Plan. Kurz davor hatte das Staatliche Statistische Amt den Bericht über die Erfüllung des Volkswirtschaftsplans ...
Die Entwicklungsländer beziehen reichlich 60 vH ihrer Wareneinfuhr aus den westlichen Industrieländern. An diesen Lieferungen ist die Bundesrepublik Deutschland mit etwa 12 vH beteiligt. Dies entspricht 21 vH der gesamten Warenausfuhr der Bundesrepublik. Die folgende Analyse der Wettbewerbsposition der deutschen Unternehmen im Vergleich zu den Lieferanten aus anderen großen Industrieländern zeigt einmal, ...
Die wirtschaftlichen Beziehungen der Sowjetunion zu den nicht- kommunistischen Entwicklungsländern (hier Dritte Welt genannt) haben eine politisch-strategische, eine wirtschaftliche und eine ideologische Dimension. Die ideologische Komponente hat im Laufe der Jahre an Gewicht verloren, sie bleibt allerdings ein wichtiger Bestimmungsfaktor. Gleichzeitig sind die ökonomischen Interessen stärker zum Tragen ...