Lausitzer Dörfer für die Stromversorgung in Bayern? Kommentar von Christian von Hirschhausen

Kommentar vom 26. Februar 2014

Im März und April 2014 fallen in der Lausitz zwei sehr wichtige Entscheidungen: Das sächsische Kabinett beschließt über die Fortsetzung des Verfahrens zum Aufschluss eines neuen Braunkohletagebaus in Nochten. Sollte die Entscheidung dafür fallen, verlieren 1500 Anwohner ihre Heimat, und mehrere Dörfer in dem sorbischen Gebiet gehen für immer verloren, unter anderem Schleife-Süd, Rohne, Trebendorf, Mulkwitz und Mühlrose. Ende April tagt dann der Braunkohleausschuss in der brandenburgischen Lausitz zum Neuaufschluss des Tagebaus Welzow Süd II, auch hier geht es um den Heimatverlust für 1255 Menschen, unter anderem in Proschim, Welzow-Süd und Lindenfeld.

Der vollständige Kommentar im Wochenbericht 9/2014 (PDF, 469.32 KB)