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Weltrohstoffmärkte: intensiver Wettbewerb trotz zunehmender Konzentration

DIW Wochenbericht 3 / 2000, S. 33-41

Alfred Haid, Eberhard Wettig

Abstract

Die Globalisierung ist auch im Bergbau seit längerem in vollem Gange. Die deutliche Erhöhung der Angebotskonzentration bei einzelnen Rohstoffen auf wenige internationale Bergbaukonzerne war Anlass für Befürchtungen, sie könnte negative Auswirkungen auf den Wettbewerb und sogar auf die Versorgungssicherheit der deutschen Wirtschaft haben, die sich bislang weitgehend problemlos über den Weltmarkt mit mineralischen Rohstoffen versorgt hat. Die ungestörte Funktion der Weltmärkte - einschließlich einer gesicherten Versorgung zu Wettbewerbspreisen - ist von vitalem Interesse. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung untersuchteim Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, in enger Kooperation mit der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover, die Auswirkungen der weltweiten Konzentration in der Bergbauproduktion auf die Rohstoffversorgung der deutschen Wirtschaft. Sie werden am Beispiel einiger als kritisch angesehener Metalle (Eisenerz, Mangan, Kupfer, Chrom, Niob, Tantal, Titan, Vanadium, Seltene Erden und Wolfram) analysiert. Die Kurzfassung des Gutachtens ist beim BMWi als Dokumentation Nr. 463 unter dem Titel "Auswirkungen der weltweiten Konzentrierung in der Bergbauproduktion auf die Rohstoffversorgung der deutschen Wirtschaft" erhältlich (außerdem über http://ww.bmwi.de).

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