Weltweit schwächeres Wachstum dämpft Aufschwung auf den Metallmärkten

DIW Wochenbericht 8 / 2001, S. 127-135

Eberhard Wettig

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Abstract

Mit der wirtschaftlichen Erholung in Asien, Lateinamerika und Osteuropa konnten auch die Welt-Metallmärkte im Jahre 1999 den Tiefstand vom Jahr zuvor überwinden und zunehmend expandieren. Die gute weltwirtschaftliche Konjunktur, eine kräftige Nachfrage und steigende Preise setzten sich bis zur Jahresmitte 2000 fort. In der zweiten Jahreshälfte kühlte sich die Konjunktur dann aber - nicht zuletzt wegen der drastisch gestiegenen Rohölpreise - zunehmend ab. Infolge der damit verbundenen Schrumpfung der Nachfrage einerseits und steigender Angebotsüberschüsse andererseits gaben die Metallpreise nach; bis zum Jahresende fielen sie teilweise sogar unter das Niveau vom Jahresanfang. Die weltweite Abschwächung des Wirtschaftswachstums lässt zumindest kurzfristig keine Belebung der Metallnachfrage erwarten, so dass Überangebote und niedrige Preise weiterhin die Märkte bestimmen werden.

Themen: Konjunktur


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