DIW Wochenbericht 16 / 2005, S. 249-257
Eberhard Wettig
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Mit dem im Jahre 2003 einsetzenden weltwirtschaftlichen Aufschwung und dem Boom der chinesischen Wirtschaft kam es auf den globalen Metallmärkten zu einer überaus starken Belebung der Nachfrage; das im Vergleich dazu knappe Angebot führte zu anhaltenden Spitzenpreisen. Insbesondere der Rohstoffhunger Chinas erreichte eine unerwartete Größenordnung. Bei einem absehbar schnell steigenden Rohstoffbedarf auch anderer Entwicklungsländer und einem vielfach stark konzentrierten Angebot auf wenige Länder und Unternehmen dürften die Rohstoffpreise auf hohem Niveau bleiben. Die Gefährdung der Funktionsfähigkeit der Welt-Rohstoffmärkte, d. h. die Sicherstellung der Versorgung zu Preisen unter Wettbewerbsbedingungen, lässt wieder an eine aktive Rohstoffpolitik und an Beteiligungen deutscher Hütten im ausländischen Bergbau denken.
Themen: Ressourcenmärkte
Frei zugängliche Version: (econstor)
http://hdl.handle.net/10419/151374
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