Mikroversicherungen: ein großer unerschlossener Markt

DIW Wochenbericht 43 / 2010, S. 2-5

Susan Steiner, Lena Giesbert

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Abstract

Im Zug der Verbreitung von Mikrokrediten und Mikrosparprodukten werden seit ungefähr einem Jahrzehnt auch Versicherungen an einkommensschwache Haushalte in Entwicklungs- und Schwellenländern verkauft. Es besteht die Hoffnung, weite Teile der Bevölkerung, denen ein Zugang zu staatlichem Sozialversicherungsschutz fehlt, gegen schwere Notlagen abzusichern und damit ihre wirtschaftliche Existenz zu erhalten. Allerdings ist es bis dahin noch ein weiter Weg. Zum einen ist die Verbreitung von Mikroversicherungen bislang noch sehr begrenzt. Zum anderen sind, wie hier am Beispiel einer Lebensversicherung in Ghana gezeigt wird, das Vertrauen in die Versicherer und der Informationsstand über spezifische Versicherungsprodukte in der Zielgruppe eher gering. Außerdem gelingt es vielen, insbesondere kommerziellen Versicherern (noch) nicht, sich auf die Besonderheiten des Marktes einzustellen.



JEL-Classification: G22;O16;O55
Keywords: Microinsurance, Low-income households, Risk, Ghana
Frei zugängliche Version: (econstor)
http://hdl.handle.net/10419/152035


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