Exporte: Orientierung auf Zukunfsmärkte

DIW Wochenbericht 17 / 2011, S. 12-17

Marius Clemens, Florian Mölders, Dieter Schumacher

get_appDownload (PDF  314 KB)

get_appGesamtausgabe/ Whole Issue (PDF  0.7 MB)

Abstract

Knapp 60 Prozent aller weltweit gehandelten Industriegüter sind forschungsintensiv. Zwei Fünftel davon sind Güter mit sehr hoher Forschungsintensität (Spitzentechnologie) und drei Fünftel Güter mit hoher Forschungsintensität (Hochtechnologie).1 Noch in den 90er Jahren waren die USA Weltmarktführer. Dieses Verhältnis hat sich seitdem jedoch zu Gunsten Deutschlands gewandelt.2 Daran hat auch die Wirtschaftskrise nichts geändert. Im Jahr 2009 exportierte Deutschland forschungsintensive Waren im Wert von 670 Milliarden US-Dollar. Die beiden Hauptkonkurrenten, USA und Japan, kamen lediglich auf Werte von 561 beziehungsweise 388 Milliarden US-Dollar. Die neuen mittel- und osteuropäischen EU-Länder, die zunehmend auch auf die forschungsintensive Güterproduktion setzen, kamen insgesamt auf einen Wert von 189 Milliarden US-Dollar. Anders sieht es bei den Importen aus: Hier bleibt der US-Markt mit 756 Milliarden US-Dollar weltweit dominierend, erst mit 430 Milliarden US-Dollar folgt Deutschland auf dem zweiten Platz (Tabelle 1).

Marius Clemens

Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Konjunkturpolitik



JEL-Classification: F10;F14;O14
Keywords: International Trade, country and industry studies of trade, manufacturing industries
Frei zugängliche Version: (econstor)
http://hdl.handle.net/10419/152124

keyboard_arrow_up