In früheren Aufsätzen wurden die Wandlungen geschildert, denen der Silbermarkt seit dem vorigen Jahrhundert unterworfen war. Dabei wurde gezeigt, daß es sich bei dem Sturz der Silberpreise nicht um einen plötzlichen Entwicklungsbruch, sondern um die Fortsetzung von Tendenzen handelt, die bereits seit Jahrzehnten wirksam sind. Als weiteres Ergebnis der bisherigen Untersuchung war festgestellt worden, daß die weltwirtschaftliche Krise keineswegs ursächlich auf die Kaufkraftschrumpfung in den Silbenwährungsländern zurückgeführt werden kann, wie dies vielfach geschehen ist. Demzufolge wird auch eine etwaige Stabilisierung des Silberpreises allem nicht genügen, um der Weltwirtschaft neuen Auftrieb zu verleihen. Nachfolgende Ausführungen sollen nun die Tendenzen andeuten, die sich gegenwärtig für die zukünftige Gestaltung des Silbermarkts bereits erkennen lassen.
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