Die zvirtschaftlichen Schwierigkeiten, mit denen die südosteuropäischen Staaten zu kämpfen haben, beruhen nicht allein auf den Auszuirkungen der Weltwirtschaftskrisis. Sie haben ihre Ursache auch in den strukturellen Umbildungen, die die Friedensverträge mit sich gebracht haben. Diese Erkenntnis hat dazu geführt, daß nun Versuche unternommen werden, durch handelspolitische Maßnahmen den wirtschaftlichen Notwendigkeiten der neu entstandenen Staaten gerecht zu werden. Der wirtschaftlichen Struktur nach gliedert sich der Donauraum in überwiegend agrarische und mehr industrielle Überschußgebiete. Das Donauproblem umfaßt daher zwei Hauptfragen: a) die Unterbringung der Agrarüberschüsse Ungarns, Rumäniens, Jugoslawiens und Bulgariens und b) die Unterbringung der Industrieerzeugung Österreichs.
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