Zur währungs- und kreditpolitischen Lage in den Vereinigten Staaten von Amerika

DIW Wochenbericht 50 / 1933, S. 205-206

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Abstract

Um der seit den Ereignissen in Michigan ständig wachsenden Kreditpanik zu begegnen, sah sich die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika am 4. März genötigt, sämtliche Banken zu schließen, die Goldeinlösepflicht der Bundesreservebanken und des Schatzamts aufzuheben und ein Ausfuhrverbot für Gold und Silber zu erlassen1). Am 9. März hat der Kongreß ein Notgesetz angenommen, das die bisherigen Maßnahmen des Präsidenten bestätigt und ihm zur Bekämpfung der Banken- und Währungskrise weitgehende Vollmachten erteilt. Die folgenden Ausführungen beschäftigen sich zunächst mit den Bestimmungen des Notgesetzes, durch die die Funktionsfähigkeit des Bankapparates wiederhergestellt werden soll.

Themen: Finanzmärkte


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