VR China: vor neuer Außenhandelspolitik

DIW Wochenbericht 17 / 1988, S. 223-228

Ernst Hagemann

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Abstract

1987 ist der chinesische Außenhandelsumsatz (Einfuhr plus Ausfuhr) um 12 vH auf 83 Mrd. US-$ gestiegen; der Zuwachs war doppelt so hoch wie im Vorjahr. Dabei wurde die Konsolidierungspolitik zum Abbau des hohen Handelsbilanzdefizits (1985/86 zusammen rund 27 Mrd. US-$) beibehalten: Die Einfuhren stagnierten nahezu (+0,7 vH), die Ausfuhren konnten hingegen um 28 vH auf 39,5 Mrd. US-$ gesteigert werden. Damit wurde 1987 das Handelsbilanzdefizit auf 3,7 Mrd. US-$ vermindert. Da auch der Dienstleistungsverkehr, darunter Einnahmen aus Tourismus sowie Übertragungen, insgesamt einen Überschuß von rund 3,4 Mrd. US-$ erbrachte, wurde der Finanzierungsbedarf der Zahlungsbilanz auf etwa 200 bis 300 Millionen $ verringert; die Währungsreserven, die seit 1984 um rund 37 vH abgenommen hatten, konnten 1987 um 4,7 Mrd. US-$ auf nun 15,2 Mrd. US-$ aufgestockt werden.


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