Das Gaststättengewerbe in der DDR

DIW Wochenbericht 22 / 1988, S. 295-300

Angela Scherzinger

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Abstract

ln der DDR ist das Gaststättengewerbe lange Zeit extrem vernachlässigt worden. Trotz einiger Anstrengungen in den letzten zehn Jahren reicht das Angebot quantitativ wie qualitativ nicht aus. Die Unzulänglichkeiten werden von der Bevölkerung in zunehmendem Maße als Ärgernis empfunden; sie beeinträchtigen die Lebensqualität ebenso wie Versorgungslücken im Konsumgüterangebot. Von der Wirtschaftsführung wurde wiederholt der Zusammenhang zwischen Versorgungslage und Leistungsbereitschaft herausgestellt. Eine besondere Möglichkeit, Engpässe abzubauen, sieht man in der Belebung der Privatinitiative: Die bereits 1976 eingeleiteten Fördermaßnahmen für den privaten Sektor, also auch für private Gastronomen, sind im März 1988 durch einen Ministerratsbeschluß verstärkt worden.


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