Rahmenbedingungen für energiesparende Investitionen im Mietwohnbereich

DIW Wochenbericht 3 / 1987, S. 37-41

Bernd Bartholmai, Eckhard Casser

get_appGesamtausgabe/ Whole Issue (PDF  3.93 MB)

Abstract

Die privaten Haushalte haben in der Vergangenheit insbesondere bei der Gebäudeheizung in beachtlichem Umfang Energien eingespart. Durch Modernisierung konventioneller Heizungssysteme und Wärmedämmaßnahmen könnten der Energieverbrauch und der damit verbundene Schadstoffausstoß noch weiter deutlich verringert werden. Investitionen zur Energieeinsparung unterbleiben allerdings häufig aufgrund hoher Kapitalkosten besonders dann, wenn die Einspareffekte - die ja vom erwarteten Energiepreis abhängen - lange Amortisationszeiten bedingen. Darüber hinaus können im Mietwohnbereich institutionelle Hemmnisse für solche Investitionen auftreten. Das DIW hat indes in einer Untersuchung über institutionelle und ökonomische Hemmnisse für Investitionen zur Energieeinsparung im Mietwohnbereich festgestellt, daß sogar in Zeiten niedriger Energiepreise bestimmte Investitionen, wie Heizungsmodernisierung sowie teilweise auch Wärmedämmaßnahmen sowohl für Vermieter als auch für Mieter durchaus noch wirtschaftlich sein können. Dies ergibt sich aus dem Zusammenwirken von steuerlichen Regelungen und der mietrechtlichen Möglichkeit zur Umlage von Investitionskosten.


Die Publikation ist gemäß der Creative-Commons-Lizenz CC-BY-4.0 nachnutzbar: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

keyboard_arrow_up