Norwegens Metallindustrie auf Wachstumskurs

DIW Wochenbericht 31 / 1985, S. 351-354

Dieter Kamphausen

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Abstract

In den sechziger Jahren wurden auch im norwegischen Teil der Nordsee große Vorkommen an Erdöl und Erdgas nachgewiesen. Der starke Anstieg der Energiepreise im folgenden Jahrzehnt ermöglichte eine wirtschaftliche und rasch wachsende Förderung. Auf die Wirtschaftsentwicklung in Norwegen hat die Erdöl- und Erdgasgewinnung inzwischen einen überragenden Einfluß. Alles deutet daraufhin, daß der gegenwärtige Käufermarkt bei den Primärenergieträgern zumindest mittelfristig Bestand haben wird. Bei vermutlich weiterhin nachgebenden Erdölpreisen und gleichzeitig sinkendem Dollarkurs dürfte sich die Bedeutung der Erdöl- und Erdgasindustrie in den nächsten Jahren tendenziell eher vermindern. Damit erhalten diejenigen Wirtschaftsbereiche wieder ein stärkeres Gewicht, die vor der Entwicklung Norwegens zum Erdöl- und Erdgasproduzenten die Industriestruktur des Landes vorwiegend geprägt haben. Hierzu zählen hauptsächlich die elektrochemischen und elektrometallurgischen Produktionszweige.


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