Die Verringerung des volkswirtschaftlichen Transportaufwandes im Güter- und Personenverkehr wird in der DDR als Hauptleitlinie der Verkehrspolitik herausgestellt. Vor allem soll Energie eingespart werden. Während im Güterverkehr zur Verwirklichung dieser Ziele ein breitgefächertes Instrumentarium, z. B. organisatorische Maßnahmen, administrative Regelungen und Verordnungen zur Arbeitsteilung oder die Tarif- und Preispolitik, eingesetzt werden kann, sind die Möglichkeiten hierzu im Personenverkehr weitaus geringer: Mehr als die Hälfte der Verkehrsleistungen entfällt auf den Individualverkehr, einen Bereich, der sich auch in der DDR weitgehend der staatlichen Planung entzieht.
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