Innerdeutscher Handel weiterhin ohne Dynamik

DIW Wochenbericht 22 / 1982, S. 285-292

Horst Lambrecht

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Abstract

Der innerdeutsche Handel befindet sich seit längerem in einer Phase der Stagnation. Seit 1972 hat es nur zweimal, 1976 und 1980, ein nennenswertes reales Wachstum gegeben. In allen übrigen Jahren beruhte die - zum Teil recht hohe - nominale Ausweitung des Handels ausschließlich auf Preissteigerungen. 1981 stiegen die gegenseitigen Warenlieferungen nominal um fast 7 vH, real gab es dagegen einen Rückgang von über 2 vH. Insgesamt haben sich die Lieferungen und Bezüge von 1972 bis 1981 real nur um 6 vH, d. h. jährlich im Durchschnitt um 0,7 vH erhöht. Eine grundlegende Änderung dieser wenig dynamischen Entwicklung ist nicht in Sicht.


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