Niob - ein Stahlveredler mit Zukunft

DIW Wochenbericht 30 / 1982, S. 391-395

Peter Eggert, Joachim Priem, Eberhard Wettig

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Abstract

Nachrichten über die Märkte der mineralischen Rohstoffe spiegeln zunehmend die weltweite Stagnation der wirtschaftlichen Aktivität wider. Insbesondere die andauernde Rezession der Stahlindustrie in den großen westlichen Industrieländern hat zu erheblichen Nachfrage- und Produktionseinschränkungen bei fast allen Legierungsmetallen geführt. Trotzdem gibt es noch einzelne mineralische Rohstoffe mit wachsendem Markt. Zu ihnen zählt das in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannte Legierungsmetall Niob. Seit etwa 1960 wird Niob in schnell steigenden Mengen insbesondere für hochfeste Baustähle verwendet, darunter zunehmend für Pipeline-Stähle. Wegen seiner Bedeutung für hochwertige Technologien ist Niob für die Industrieländer zu einem "strategischen" Rohstoff geworden, zumal 82 vH des Angebots aus nur einem einzigen Land (Brasilien) stammen.


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