Weiterhin ungebrochen hohe Nachfrage nach Ausbildungsplätzen

DIW Wochenbericht 42 / 1982, S. 517-521

Wolfgang Jeschek

get_appGesamtausgabe/ Whole Issue (PDF  2.38 MB)

Abstract

Die privaten Unternehmen und Betriebe, aber auch die öffentlichen Arbeitgeber müssen ihr Angebot an Lehrstellen noch ausweiten und bis 1985 auf hohem Niveau halten, wenn die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen befriedigt werden soll. Diese Nachfrage läßt sich allerdings nicht eindeutig bestimmen; über die Ergebnisse von Quantifizierungsversuchen entscheidet vor allem das verwendete Nachfragekonzept. In diesem Bericht wird Nachfrage ähnlich definiert wie im Berufsausbildungsförderungsgesetz. Danach haben 1982 etwa 690 000 Jugendliche eine Lehrstelle nachgefragt; die Zahl junger Menschen, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, ist größer als 1981. Das Ungleichgewicht auf dem Markt für Ausbildungsstellen war schon zur Mitte des laufenden Berufsberatungsjahres deutlich erkennbar. Ende März 1982 stellte sich die Situation für die Bewerber um Lehrstellen ungünstiger dar als zur gleichen Zeit in beiden Vorjahren. Bei den Arbeitsämtern waren 11 vH weniger betriebliche Ausbildungsstellen gemeldet als 1981, die Zahl von Bewerbern um Lehrstellen war dagegen um 14 vH höher.


Die Publikation ist gemäß der Creative-Commons-Lizenz CC-BY-4.0 nachnutzbar: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

keyboard_arrow_up