DIW Wochenbericht 30 / 1979, S. 315-321
Heinz Vortmann
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In der ersten Hälfte der 70er Jahre waren die Bundesrepublik Deutschland und die DDR die beiden Staaten mit den niedrigsten Geburtenraten in der Welt. So wurden 1973 in Westdeutschland je 1 000 der Bevölkerung 10,3 und in der DDR 10,6 Lebendgeborene gezählt. In der Bundesrepublik ist die Geburtenrate inzwischen noch weiter gesunken (1978: 9,4}; die DDR dagegen belegt im europäischen Vergleich jetzt einen Mittelplatz (1978: 13,9). Allerdings reicht auch dort trotz der Aufwärtsentwicklung in den letzten Jahren die Zahl der Geborenen zur Erhaltung des Bevölkerungsbestandes nicht aus. Das DIW hat 1978 in einer Untersuchung die geburtenfördernden Maßnahmen der DDR zusammengestellt, deren gesamtwirtschaftliche Kosten berechnet und ihre Wirkung auf die Zahl der Geborenen analysiert1• Damals fehlten aber noch wesentliche Statistiken über das für die neuere Geburtenentwicklung bedeutsamste Jahr 1977. Nunmehr kann eine aktualisierte, teilweise auch erweiterte Untersuchung vorgelegt werden.
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