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Der Zwischenhandel als außenwirtschaftliche Verkehrsform

Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 1 / 1959, S. 82-91

Olivér von Gajzágó

Abstract

Die vorliegende Arbeit will den Versuch einer Aufhellung des Zwischenhandels als einer besonderen außenwirtschaftlichen Verkehrsform unternehmen, umso mehr, als gerade nach dem zweiten Weltkrieg der Zwischenhandel - den man zuweilen auch mittelbaren Handel oder Dreiecksverkehr nennt - aus verschiedenen Gründen eine erhöhte Bedeutung in den internationalen Wirtschaftsbeziehungen erhalten hat. Da der mit dem Zwischenhandel verbundene Fragenkomplex noch weitgehend ungeklärt ist, wird es notwendig sein, neue Begriffe zu prägen sowie Zusammenhänge aufzudecken, die zur theoretischen und praktischen Durchleuchtung des Gesamtproblems notwendig sind. Ein solches Unterfangen dürfte gerade in der jetzigen Zeit, in der man daran geht, eine breite gemeinschaftliche Basis für eine engere europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit zu schaffen, helfen können, verschiedene Auffassungen über grundlegende Begriffe des Außenhandels sowie dessen allgemeine und spezielle Verkehrsformen (von denen der Zwischenhandel eine ist) in der neu entstandenen europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zu klären. Es wäre auch wünschenswert, wenn sich auf dem Außenhandelsgebiet eine von allen angenommene Auslegung von Grundbegriffen durchsetzen würde.

Themen: Verkehr

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