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Pressemitteilung
DIW rechnet verschiedene Szenarien durch: Untere und mittlere Einkommensschichten profitieren stärker von einer Mehrwertsteuersenkung als von Einkommensteuerreformen
Eine Senkung des Mehrwertsteuerregelsatzes um einen Prozentpunkt auf 18 Prozent entlastet mittelfristig die Verbraucherinnen und Verbraucher um elf Milliarden Euro jährlich – wenn die Unternehmen sie über niedrigere ...
02.08.2017
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Interview
Herr Bach, inwieweit könnte eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes die Bezieher und Bezieherinnen von unteren und mittleren Einkommen entlasten?
Wenn man die unteren und mittleren Einkommen steuerlich deutlich entlasten will, dann muss man eher an die Mehrwertsteuer denken und weniger an die Einkommensteuer. Die Mehrwertsteuer belastet den Verbrauch, und die Verbrauchsausgaben machen bei den kleinen ...
02.08.2017| Stefan Bach
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Medienbeitrag
Über Altersarmut wird in Deutschland seit Jahren kontrovers diskutiert. In unregelmäßigen Abständen wurden in den letzten Jahren Abschätzungen zur Entwicklung der Altersarmut veröffentlicht. Dabei ist klar, dass Altersarmut eine besondere sozialpolitische Herausforderung darstellt: Arme ältere Menschen sind einem hohen Risiko ausgesetzt, dauerhaft arm zu bleiben.
In ...
11.07.2017| Johannes Geyer
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Bericht
Im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung hat die Abteilung Staat des DIW Berlin zusammen mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Berechnungen zur Entwicklung der Altersarmut durchgeführt. Die Analyse bis zum Jahr 2036 liefert erstmals auch Erkenntnisse über den Verlauf der Altersarmut der geburtenstarken Jahrgänge, die ab 2022 in Rente gehen werden. Laut Studienautoren ...
26.06.2017| Hermann Buslei, Johannes Geyer, Peter Haan, Kai-Uwe Müller
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Pressemitteilung
DIW Berlin rechnet verschiedene Reformszenarien durch
Eine vollständige Beseitigung des „Mittelstandsbauchs“ beim Einkommensteuertarif würde die Steuerpflichtigen um jährlich 35 Milliarden Euro entlasten. Mehr als die Hälfte davon würde jedoch den einkommensstärksten 20 Prozent der Bevölkerung zugutekommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen ...
17.05.2017
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Interview
Herr Bach, immer häufiger wird kritisiert, dass insbesondere die Mittelschichten unter einer zu hohen Steuer- und Abgabenlast leiden. Zahlt die Mittelschicht überproportional viel Einkommensteuer?
Die Mittelschicht hat relativ niedrige Einkommensteuerbelastungen. Das liegt daran, dass wir mit dem Grundfreibetrag das Existenzminimum steuerfrei lassen und auch vorher schon alle möglichen ...
17.05.2017| Stefan Bach
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Pressemitteilung
Individualbesteuerung mit übertragbarem Grundfreibetrag schafft fiskalische Spielräume und erhöht die Erwerbsbeteiligung von Frauen
Die Abschaffung des Ehegattensplittings zugunsten einer Individualbesteuerung mit übertragbarem Grundfreibetrag könnte bis zu gut 15 Milliarden Euro Steuermehreinnahmen erzielen. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Institut für ...
29.03.2017
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Kommentar
Die Wirtschaftsleistung moderner Volkswirtschaften entsteht zunehmend in urbanen Zentren, die gut ausgebildete ArbeitnehmerInnen, komplexe Dienstleistungen, Forschungseinrichtungen und eine industrielle Basis zusammenbringen. Schon heute produzieren die 15 größten Städten Deutschlands etwa 25 Prozent aller Waren und Dienstleistungen – Tendenz steigend.
Diese Konzentration führt ...
22.03.2017| Ronny Freier
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Pressemitteilung
Simulationen der DIW-EnergieökonomInnen zeigen: Werden die deutschen Klimaschutzziele eingehalten, braucht es keine Braunkohletagebauerweiterungen – Höhe und Insolvenzsicherheit der Rückstellungen für Rekultivierung unsicher – Braunkohleausstieg sollte frühzeitig und sozialverträglich geplant werden.
Will Deutschland seinen Klimaschutzverpflichtungen gerecht ...
09.02.2017
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Pressemitteilung
Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
Mehr staatliche Unterstützung beim Deutschlernen und weitere Investitionen in die Bildung von Geflüchteten verbessern nicht nur deren Integration in den deutschen Arbeitsmarkt, sondern lohnen sich langfristig auch für die öffentlichen ...
18.01.2017
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Pressemitteilung
DIW-Studie zeigt: Die Erhöhung des Renteneintrittsalters stabilisiert den Rentenbeitragssatz –Das bewirken vor allem die Abschläge, die bei Versicherten anfallen, die vor Erreichen der Regelaltersgrenze in Rente gehen – Diese Abschläge stellen auf individueller Ebene ein Altersarmutsrisiko dar – Gezielte Erhöhung der Erwerbsminderungsrente ist ...
18.01.2017
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Interview
Herr Bach, das DIW Berlin und das IAB Nürnberg haben gemeinsam untersucht, wie sich Investitionen in die Arbeitsmarktintegration der 2015 zugewanderten Flüchtlinge gesamtwirtschaftlich auswirken können. Ihre Analysen basieren auf einem Simulationsmodell. Welche Annahmen liegen diesem Modell zugrunde?
Wir betrachten die Flüchtlingszuwanderung im Jahr 2015 und analysieren diese ...
18.01.2017| Stefan Bach
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Pressemitteilung
Geringverdienende sind relativ stark mit indirekten Steuern belastet
Die prozentuale Belastung mit Steuern und Sozialbeiträgen in Deutschland ist erstaunlich gleichmäßig über alle Einkommensgruppen verteilt und wirkt nur wenig progressiv. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). „Lediglich die Einkommen- und Unternehmensteuern ...
21.12.2016
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Interview
Herr Bach, das DIW Berlin hat in Zusammenarbeit mit der FU Berlin die Verteilungswirkungen des deutschen Steuerund Abgabensystems analysiert. Welche Einkommensgruppe in Deutschland trägt am meisten zum Einkommensteueraufkommen bei?
Die Einkommensteuer entfällt sehr stark auf die Haushalte mit den hohen Einkommen. Die reichsten zehn Prozent zahlen knapp 60 Prozent des gesamten Steueraufkommens. ...
21.12.2016
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Interview
Frau Wrohlich, das Elterngeld feiert Anfang nächsten Jahres sein zehnjähriges Bestehen. Inwieweit konnte damit die Finanzlage junger Familien gestärkt werden?
Tatsächlich hat das Elterngeld vor allem für Familien mit Kindern im ersten Lebensjahr das Nettoeinkommen deutlich erhöht. Es gab aber auch ein paar Verlierer der Reform. Das betrifft vor allem die Familien, die ...
07.12.2016
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Bericht
Preise, Löhne, Kaufentscheidungen und Finanzinvestitionen: Wie beeinflussen verzerrte Erwartungen die wirtschaftlichen Entscheidungen von privaten Haushalten? Diesem Fragenkomplex werden sich im Rahmen des neuen Sonderforschungsbereichs „Rationalität und Wettbewerb“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die DIW-Abteilungsleiter Peter Haan und Lukas Menkhoff als Teilprojektleiter ...
24.11.2016
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Kommentar
Lebt man länger, sollte man auch länger arbeiten. So die eigentlich ziemlich einleuchtende Idee hinter dem jüngsten Vorschlag der Union, das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung zu koppeln, um die gesetzliche Rentenversicherung zu stabilisieren. Ohne zusätzliche Maßnahmen wäre aber eine solche Reform zu kurz gegriffen.
23.11.2016| Johannes Geyer, Peter Haan
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Kommentar
„Die Überbesteuerung ist nicht ein Zwischenfall, sondern vielmehr Prinzip“, schrieb Altmeister Karl Marx 1867 in seinem Hauptwerk „Das Kapital“. Nicht erst heute ist die Steuerbelastung hoch. In früheren Zeiten waren die Steuern auch bei geringeren Belastungsquoten meist noch viel drückender, denn die Menschen hatten geringe Realeinkommen, viele nicht einmal ...
14.09.2016
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Pressemitteilung
Hohe Vorzieheffekte bei Unternehmensübertragungen – 90 Kinder, die 2011 bis 2014 mindestens 20 Millionen Euro steuerfrei übertragen bekamen, erhielten im Schnitt 327 Millionen Euro
Mit Blick auf die bevorstehende Erbschaftsteuerreform sind in den vergangenen Jahren erhebliche Unternehmensvermögen steuerfrei übertragen worden. Wie eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts ...
08.09.2016
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Pressemitteilung
Eine Ausweitung der gesetzlichen Rentenversicherung auf bisher nicht obligatorisch versicherte Selbständige hätte positive Effekte auf die finanzielle Stabilität des Rentensystems. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in einer aktuellen Studie. Dabei kommt es auch auf die zeitliche Umsetzung der Reform an: „Würde man morgen ...
27.07.2016