Nachrichten der Abteilung Staat

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  • Pressemitteilung

    Gender Pay Gap: Emotionale Stabilität geht bei Männern eher mit höheren Löhnen einher als bei Frauen

    Emotionale Stabilität hängt positiv mit Bruttostundenlohn zusammen, Verträglichkeit negativ – Zusammenhang ist bei Frauen schwächer als bei Männern – Stereotype und Rollenbilder könnten eine Rolle spielen Bestimmte Persönlichkeitsmerkmale gehen mit Unterschieden im Bruttostundenlohn einher. Hat jemand eine höhere emotionale Stabilität, erzielt er oder sie durchschnittlich höhere Löhne, während eine ...

    25.02.2026
  • Statement

    Besser Ehegattensplitting und Minijobs reformieren, als Recht auf Teilzeit streichen

    Der Wirtschaftsflügel der CDU hat vorgeschlagen, das Recht auf Teilzeitarbeit abzuschaffen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Dies kommentiert Katharina Wrohlich, Leiterin der Forschungsgruppe Gender Economics im DIW Berlin, wie folgt: 

    26.01.2026| Katharina Wrohlich
  • Pressemitteilung

    DIW-Vorschlag zur Erbschaftsteuer könnte Zahl der Steuerpflichtigen halbieren und Belastungen gerechter verteilen

    Für die Erbschaftsteuerreform sollten Steuerprivilegien abgeschafft, höhere Lebensfreibeträge eingeführt und Steuertarife vereinfacht werden – Dadurch würden Belastungen gerechter verteilt – Trotz deutlich weniger Steuerpflichtigen entstünden Mehreinnahmen von 2,3 Milliarden Euro – Übergangsregelung für Unternehmen bei Abschaffung der Steuerprivilegien empfohlen Keine Ausnahmen mehr für Firmenübertragungen, ...

    21.01.2026
  • Pressemitteilung

    Frauenanteil in Spitzengremien großer Unternehmen: Aufwärtstrend gerät ins Stocken

    DIW Managerinnen-Barometer: Frauenanteile in Vorständen und Aufsichtsräten stagnieren 2025 vielerorts oder sinken sogar – Nur Finanzsektor bildet Ausnahme – Rückblick auf 20 Jahre Managerinnen-Barometer zeigt Fortschritte, steigende Frauenanteile sind aber kein Selbstläufer – Zusätzliche Studie belegt: Frauen in Führungspositionen können geschlechterstereotype Zuschreibungen abbauen Der Frauenanteil ...

    14.01.2026
  • Statement

    SPD-Vorschlag zur Erbschaftsteuer geht in die richtige Richtung

    Heute wurden SPD-Vorschläge zur Reform der Erbschaftsteuer bekannt. DIW-Steuerexperte Stefan Bach kommentiert den Vorschlag wie folgt:

    13.01.2026| Stefan Bach
  • Statement

    Die Einigung zum Rentenpaket schafft Handlungsdruck, Finanzierung und Umsetzung jedoch unklar

    Die Spitzen von CDU, CSU und SPD wollen das Rentenpaket unverändert im Bundestag beschließen. Dies kommentiert Rentenexperte Peter Haan, Leiter der Abteilung Staat im DIW Berlin:

    28.11.2025| Peter Haan
  • Pressemitteilung

    Sieben Prozent der ab 66-Jährigen sind noch erwerbstätig – und arbeiten auch in Berufen mit Fachkräftemangel

    DIW-Studie wertet auf Basis des Mikrozensus 2022 die Erwerbstätigkeit älterer Menschen in Deutschland aus – Jeder 15. im Alter von 66 oder älter ist noch erwerbstätig – Gesundheit und Ausbildung beeinflussen Erwerbsbeteiligung älterer Menschen entscheidend Nach Erreichen der Regelaltersgrenze sind noch sieben Prozent der Älteren erwerbstätig – mit durchschnittlich 19 Wochenstunden. Je besser die gesundheitliche ...

    26.11.2025
  • Statement

    Effekt der Aktivrente dürfte überschaubar sein

    Das Bundeskabinett will heute die Aktivrente beschließen. Menschen, die über das reguläre Rentenalter hinaus in abhängiger Beschäftigung arbeiten, dürfen dann ab 2026 bis zu 2000 Euro im Monat steuerfrei hinzuverdienen. Dazu eine Einschätzung von Peter Haan, Leiter der Abteilung Staat am DIW Berlin:

    15.10.2025| Peter Haan
  • Pressemitteilung

    Grundrentenberechtigte sind häufiger erwerbstätig als andere Rentner*innen

    Rund 1,4 Millionen Menschen in Deutschland erhalten Grundrente – Mehr als 75 Prozent davon sind Frauen – Grundrentenberechtigte bleiben überdurchschnittlich häufig im Arbeitsmarkt aktiv – Aktivrente könnte positiv auf Erwerbsumfang dieser Gruppe wirken Rund 1,4 Millionen Menschen oder gut fünf Prozent aller Rentner*innen erhalten Grundrente. Von diesem Zuschlag, der Rentner*innen mit langen Erwerbsverläufen ...

    08.10.2025
  • Pressemitteilung

    Familien und Freundeskreise sind größter Pflegedienst Deutschlands

    Studie beleuchtet informellen Pflegebereich in Deutschland – Unbezahlte Pflege durch Angehörige ist zentrale Stütze des Pflegesystems – Pflegeleistende müssen stärker unterstützt und Strukturen der sozialen Pflegeversicherung auf Prüfstand gestellt werden Die meisten Pflegebedürftigen in Deutschland werden von Angehörigen, Freund*innen oder Bekannten versorgt – unentgeltlich und oftmals ganz ohne ...

    10.09.2025
  • Medienbeitrag

    Rente: Panik und Realität

    Die rentenpolitische Debatte ist seit Jahren von Schwarz-Weiß-Denken, Alarmismus und moralischen Schlagworten geprägt. Das erschwert eine nüchterne Auseinandersetzung mit den realen Herausforderungen, die der Renteneintritt der Babyboomer unweigerlich mit sich bringt. Prognosen aus dem Rentenversicherungsbericht 2011 sagten für 2025 einen Beitragssatz von 20,9 Prozent und ein Rentenniveau von 46,2 ...

    02.09.2025| Johannes Geyer, Peter Haan
  • Statement

    Haltelinie beim Rentenniveau sinnvoll, aber nicht ausreichend

    Das Bundeskabinett hat sich heute auf ein stabiles Rentenniveau bis 2031 und eine Ausweitung der Mütterrente geeinigt. Dazu eine Einschätzung von Rentenexperte Johannes Geyer, stellvertretender Leiter der Abteilung Staat im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):

    06.08.2025| Johannes Geyer
  • Pressemitteilung

    „Boomer-Soli“ kann deutsches Rentensystem stabilisieren

    Ohne direkte Mehrbelastung jüngerer Generationen: Sonderabgabe auf alle Alterseinkünfte würde einkommensschwache Rentner*innenhaushalte entlasten und Altersarmut reduzieren – Umverteilung nur in der gesetzlichen Rentenversicherung wäre hingegen wenig zielgenau Ein „Boomer-Soli“ – eine Solidaritäts-Sonderabgabe auf sämtliche Alterseinkünfte – kann ein wichtiger Baustein zur Stabilisierung des Rentensystems ...

    16.07.2025
  • Pressemitteilung

    Regionales Klimageld entlastet Haushalte auf dem Land, Problem der Härtefälle bleibt

    Zwei DIW-Studien zur sozial-ökologischen Transformation beschäftigen sich mit Verteilungswirkungen des Klimagelds und der Lobbyarbeit von Unternehmen gegen Umweltschutz – Regional ausdifferenziertes Klimageld kann Belastungsunterschiede zwischen Stadt und Land verringern – Härtefälle auf dem Land sinken dadurch, in der Stadt nehmen sie allerdings zu – Unternehmen geben deutlich mehr Geld für Lobbyarbeit ...

    02.07.2025
  • Pressemitteilung

    Aktivrente entlastet vor allem besserverdienende Rentner*innen

    Von Aktivrente würden rund 230 000 erwerbstätige Rentner*innen unmittelbar profitieren – Zunächst jährliche Steuermindereinnahmen von rund 800 Millionen Euro – Bei 75 000 zusätzlichen Beschäftigten könnten Einnahmeverluste mehr als ausgeglichen werden Rund 230 000 abhängig Beschäftigte im Rentenalter profitieren direkt von der geplanten Aktivrente der neuen Bundesregierung – vor allem die mit hohen ...

    18.06.2025
  • Medienbeitrag

    Nur so lässt sich das Rentensystem stabilisieren

    Sollten Beamte und Selbstständige künftig in die gesetzliche Rente einzahlen? Sozialministerin Bärbel Bas hat eine Debatte angestoßen. In ihrem Koalitionsvertrag hat die neue schwarz-rote Bundesregierung vereinbart, eine Rentenkommission einzusetzen, um die Zukunft des Alterssicherungssystems zu untersuchen. Zwar fehlen detaillierte Angaben zur Zusammensetzung und zum konkreten Auftrag der Kommission. ...

    18.05.2025| Hermann Buslei, Johannes Geyer, Peter Haan
  • Pressemitteilung

    Pilotprojekt Grundeinkommen: Feldstudie entkräftet Mythos von der sozialen Hängematte

    Dreijährige Feldstudie untersucht Wirkung von bedingungslosen Geldzahlungen – Geldempfänger*innen sparten viel und veränderten Arbeitsmarktverhalten kaum – Mentale Gesundheit und Lebenszufriedenheit verbesserten sich signifikant – Bedingungsloses Grundeinkommen kann als Reformoption nun evidenzbasiert debattiert werden Wer bedingungslos regelmäßige Geldzahlungen erhält, zieht sich nicht aus dem Arbeitsmarkt ...

    09.04.2025
  • Bericht

    Podcast 'fossilfrei' - #30 CO2-Bepreisung und Klimageld: linke Tasche, rechte Tasche?

    Die Bepreisung von CO2 ist ein zentrales Instrument zur Erreichung der Klimaziele. Jedoch können sich mit steigenden CO2-Preisen erhebliche Belastungen für Haushalte ergeben, wodurch die Frage von sozialem Ausgleich und Rückerstattungen immer wichtiger wird. Daher soll es in dieser Folge um das Klimageld gehen. Zu Gast ist unser DIW-Steuerexperte Stefan Bach, der zahlreiche Studien zu diesem Thema ...

    08.04.2025| Stefan Bach, Alexander Roth, Wolf-Peter Schill
  • DIW aktuell

    Solidaritätszuschlag in Wehrbeitrag umwandeln, um Verteidigungsausgaben zu finanzieren

    Der Solidaritätszuschlag ist dreieinhalb Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung nicht mehr mit den Kosten der deutschen Einheit zu rechtfertigen. Soweit er Unternehmensgewinne belastet, sollte er ersatzlos abgeschafft werden. Bei der persönlichen Einkommensteuer und den Kapitalertragsteuern sollten dagegen Entlastungen für Besser- und Hochverdienende vermieden werden. Der Solidaritätszuschlag...

    26.03.2025
  • Pressemitteilung

    Angerechnete Kindererziehungszeiten verkleinern Rentenlücke zwischen Frauen und Männern nur geringfügig

    Rentenlücke zwischen Frauen und Männern auch mit angerechneten Kindererziehungszeiten groß – Mütter in Westdeutschland auch im Vergleich zu kinderlosen Frauen benachteiligt – Ausbau von Kinderbetreuung sowie Reform von Ehegattensplitting und Minijobs könnten Gender Gaps reduzieren Die Anrechnung von Kindererziehungszeiten auf die gesetzliche Rente verringert die Rentenlücke zwischen Frauen und Männern ...

    19.03.2025
339 Ergebnisse, ab 1
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