Nachrichten der Abteilung Staat

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DIW aktuell

Mindestrente: Absicherung gegen Altersarmut und notwendiger Baustein für weitere Reformen

Die demografische Entwicklung in Deutschland wird im nächsten Jahrzehnt eine grundlegende Reform der Rente erforderlich machen. Bisher halten sich aber gerade die Regierungsparteien mit Vorschlägen zurück und sehen den Handlungsbedarf als nicht so dringlich. Einige Oppositionsparteien liefern hingegen richtungsweisendere Ideen für Menschen mit niedrigeren Alterseinkommen. Ein...

31.08.2021| Johannes Geyer, Peter Haan
Publikation

Ergebnisse einer DIW-Studie zu heterogener Lebenserwartung vorgestellt

Das DIW Berlin hat im Auftrag des Sozialverbandes VdK Deutschland eine Studie zu Unterschieden in der Lebenserwartung nach beruflicher Stellung, Einkommen und gesundheitlicher Belastung im Beruf erstellt. Die Studie der DIW-Ökonomen Peter Haan und Maximilian Schaller wurde am 16. August 2021 der Öffentlichkeit vorgestellt. Ziel der Studie ist es, die Lebenserwartung verschiedener sozioökonomischer ...

16.08.2021| Peter Haan
Pressemitteilung

Vermögensbildung: Immobilien sind Schwelle und Schlüssel zugleich

Drei Studien mit Vorschlägen, wie mehr Haushalte zu Immobilieneigentum kommen könnten – Handlungsbedarf bei Wohnungsbauprämie und Immobilienbesteuerung – Sozialkaufprämie kann bisherige Förderung ergänzen und Haushalte vor Verdrängung schützen – Vermögensungleichheit würde sinken, wenn Immobilieneigentum gleicher verteilt ist Die ...

07.07.2021
Publikation

Studie zu coronabedingten Veränderungen von Rentenansprüchen erschienen

Welche Folgen hat die Corona-Krise für die Anwartschaften an die gesetzliche Rentenversicherung? Dieser Frage ist Johannes Geyer, stellvertretender Leiter der Abteilung Staat am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in einer aktuellen Studie nachgegangen. Sie basiert auf Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin und wurde von der Hans-Böckler-Stiftung ...

07.06.2021| Johannes Geyer
DIW aktuell

Kinderfreibetrag reduzieren, Familienleistungen für Geringverdienende ausbauen

Jedes vierte bis fünfte Kind in Deutschland lebt in relativer Armut, schätzen ExpertInnen. Um soziale Teilhabe für alle Kinder zu ermöglichen, wird in einigen Wahlprogrammen zur Bundestagswahl 2021 gefordert, das Kindergeld deutlich zu erhöhen und eine Kindergrundsicherung einzuführen, die das Existenzminimum von Kindern effektiver sichern soll. Die vorliegenden...

31.05.2021| Stefan Bach, Peter Haan
Pressemitteilung

Wie man es dreht und wendet: Deutschland hat einen der höchsten Gender Pay Gaps in Europa

Sind in einem Land viele Frauen erwerbstätig, ist der Gender Pay Gap tendenziell höher – Lohnlücke in Deutschland aber auch bei Berücksichtigung dieses Zusammenhangs mit am größten in Europa – Vor allem nordeuropäische Länder zeigen, dass es auch anders geht Der Gender Pay Gap ist in Deutschland auch dann einer der höchsten in Europa, wenn ...

03.03.2021
DIW aktuell

Rente mit 67: Nötige Weiterbildung der Beschäftigten ist kein Selbstläufer

Länger arbeiten, aber wie? Diese Frage treibt viele um, wenn es um eine Erhöhung des Renteneintrittsalters geht. Weiterbildung ist essenziell, um Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen fit zu machen für einen späteren Renteneintritt. Eine aktuelle Analyse zeigt anhand der Abschaffung der sogenannten Rente für Frauen im Jahr 1999, dass das kein Selbstlä...

17.11.2020| Peter Haan, Felix Weinhardt
Pressemitteilung

Engpässe bei Pflege durch Angehörige könnten durch bessere Vereinbarkeit mit Beruf verhindert werden

DIW-Studie zu Auswirkungen rentenpolitischer Entscheidungen auf Pflege – Es sind vor allem Frauen im Übergang in den Ruhestand, die Angehörige pflegen – Erhöhung des Renteneintrittsalters und Abschaffung der sogenannten Altersrente für Frauen lässt Pflegetätigkeit insgesamt zurückgehen – Höheres Pflegegeld und Lohnersatzleistungen sowie bessere ...

11.11.2020
Pressemitteilung

Reform des Ehegattensplittings: Kompromiss fördert Frauenerwerbsbeteiligung und führt zu Mehreinnahmen

Studie untersucht Alternativen zum Ehegattensplitting – Realsplitting mit niedrigem Übertragungsbetrag ist ein guter Kompromiss zwischen verschiedenen Anforderungen – Reform würde Erwerbsbeteiligung von Frauen fördern und Steuermehraufkommen von zehn Milliarden Euro erzielen Das in Deutschland seit den 50er Jahren gültige Ehegattensplitting führt zu hohen Steuersätzen ...

07.10.2020
Pressemitteilung

30 Jahre Wiedervereinigung: Erwerbstätigkeit und Renteneinkommen haben sich angeglichen, sind aber noch nicht einheitlich

Erwerbstätigkeit von Frauen und insbesondere Müttern ist in Westdeutschland seit 1990 gestiegen – Gesetzliche Rentenleistungen in Ostdeutschland höher als im Westen, bei Frauen im Durchschnitt um 50 Prozent, aber gesamte Alterseinkommen der Ostdeutschen deutlich niedriger – In Corona-Krise erweisen sich jüngere Generationen in Ostdeutschland krisenresilienter als im ...

16.09.2020
Pressemitteilung

Gesetzliche Rente über Grundsicherungsniveau: Zahl der nötigen Beitragsjahre stark gestiegen

Abstand zwischen gesetzlicher Rente und Grundsicherung ist kleiner geworden und sorgt damit für höhere Mindestbeitragszeiten – Problem dürfte sich vor allem in Städten mit hohen Wohnkosten verschärfen – Rentenversicherung könnte Legitimationsprobleme bekommen 27,4 Jahre – so lange muss ein Durchschnittsverdiener beziehungsweise eine Durchschnittsverdienerin ...

24.06.2020
Personalie

Ehemaliger DIW-Abteilungsleiter Dr. Bernhard Seidel verstorben

Das DIW Berlin trauert um seinen langjährigen früheren Abteilungsleiter Dr. Bernhard Seidel. Er starb am vergangenen Wochenende nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 76 Jahren. Seidel trat im Jahr 1969 ins Institut ein und war zunächst Referent für Europa in der damaligen Abteilung „Westliche Industrie- und Entwicklungsländer“. 1992 wurde er Leiter der Forschungsabteilung ...

05.06.2020
DIW aktuell

Frauen in Corona-Krise am Arbeitsmarkt stärker betroffen als Männer

Die Corona-Pandemie löst eine verheerende Wirtschaftskrise aus, die auch am deutschen Arbeitsmarkt gravierende Spuren in Form von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit hinterlässt. Im Gegensatz zur Finanzkrise 2008/2009, in der Männer stärker vom Beschäftigungsrückgang betroffen waren, trifft es in der aktuellen Krise Wirtschaftssektoren wie das Gastgewerbe, in denen Frauen...

15.05.2020| Anna Hammerschmid, Julia Schmieder, Katharina Wrohlich
Pressemitteilung

Corona-Krise erschwert Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor allem für Mütter – Entlastung dringend erforderlich

Studie auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) – Auswertungen zur Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit sowie zum Home-Office-Potential vor Beginn der Corona-Pandemie erlauben Rückschlüsse für aktuelle Situation – Millionen Familien umso stärker belastet, je länger Kitas und Schulen nicht zu Normalbetrieb zurückkehren – Corona-Elternzeit und ...

05.05.2020
Pressemitteilung

Kanzlerin beeinflusst Erwartungen der Bevölkerung in der Corona-Krise

Pressekonferenzen und Reden von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Corona-Krise verändern die Erwartungen in Deutschland zur Dauer der einschränkenden Maßnahmen. Das hat ein Forschungspapier ergeben, an dem WissenschaftlerInnen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zusammen mit Wissenschaftlern des ifo Instituts, der LMU München, der HU Berlin und ...

29.04.2020
DIW aktuell

Pflege in Corona-Zeiten: Gefährdete pflegen besonders Gefährdete

Die Corona-Pandemie und die mit ihr verbundenen Einschränkungen stellen den Pflegesektor vor immense Probleme. Pflegebedürftige gehören zur Gruppe mit dem im Falle einer Corona-Infektion höchsten Risiko für schwere und tödliche Verläufe. Von den 3,7 Millionen Menschen, die in Deutschland Leistungen der Pflegeversicherung beziehen, lebten Ende 2018 nur knapp 800.0...

28.04.2020| Björn Fischer, Johannes Geyer
DIW aktuell

Steuerpolitik in Zeiten von Corona: Unternehmen und Konsum kurzfristig entlasten

Die Corona-Pandemie führt voraussichtlich zur heftigsten Rezession seit der Weltwirtschaftskrise ab 1930. Die Steuerpolitik kann maßgeblich zu ihrer Milderung und Bewältigung beitragen. So können Erleichterungen bei Abschreibungen und Verlustverrechnung die Unternehmen bei der Wiederbelebung des Wirtschaftslebens unterstützen. Eine temporäre Mehrwertsteuersenkung st...

27.04.2020| Stefan Bach
Pressemitteilung

DIW-ÖkonomInnen fordern Corona-Elterngeld, um erwerbstätige Eltern zu entlasten

Die von Bund und Ländern gestern angekündigten Lockerungen der Corona-Maßnahmen sind zwar unter epidemiologischen und politischen Gesichtspunkten sinnvoll und weitsichtig, stellen aber berufstätige Eltern vor große Probleme. Die Wiederöffnung von Schulen soll frühestens Anfang Mai erfolgen und dann auch nur schrittweise. Für Kitas gibt es noch keine Perspektive. ...

16.04.2020
Statement

Rentenreformen brauchen politischen Handlungswillen und Mut wie in der Corona-Krise

Die Kommission „Verlässlicher Generationenvertrag“, die sogenannte Rentenkommission, hat heute unter anderem an Bundesarbeitsminister Hubertus Heil ihren Abschlussbericht übergeben. Dazu ein Statement von Peter Haan, Leiter der Abteilung Staat am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):

27.03.2020| Peter Haan
DIW aktuell

Systemrelevant und dennoch kaum anerkannt: Das Lohn- und Prestigeniveau unverzichtbarer Berufe in Zeiten von Corona

Hinweis: Das DIW aktuell Nr. 28 vom 24. März 2020 wurde auf Grund von Dateninkonsistenzen und Fehlern in der Darstellung grundlegend überarbeitet und steht nun, mit neuen Analysen erweitert, als DIW aktuell Nr. 48 vom 29. Juni 2020 zur Verfügung.

24.03.2020| Josefine Koebe, Claire Samtleben, Annekatrin Schrenker, Aline Zucco
269 Ergebnisse, ab 1
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